Selbstliebe ist Nervensystem-Arbeit: Raus aus Stress, rein in innere Sicherheit (mit Atemübung)

Shownotes

Viele Menschen wollen sich lieben, sich annehmen, endlich aufhören mit Selbstkritik – und trotzdem fühlt es sich innerlich an wie Druck, Stress und „ich muss noch mehr an mir arbeiten“.

In dieser Folge spreche ich mit dir ganz ehrlich darüber, warum Selbstliebe oft kein Mindset-Problem ist, sondern ein Nervensystem-Thema: Wenn dein Körper im Überlebensmodus (Fight/Flight/Freeze) steckt, wählt er zuerst Sicherheit – und dann erst Liebe.

Du erfährst in dieser Episode: ✨ Was Selbstliebe wirklich bedeutet (Selbstbindung statt Selbstoptimierung) ✨ Woran du fehlende Selbstliebe erkennst – nicht nur im Gefühl, sondern in Mustern ✨ Warum People Pleasing, Perfektionismus & innere Kritik oft Schutzstrategien sind ✨ Welche Rolle Bindung, Stress & (kleine) Trauma-Erfahrungen spielen ✨ Und wie du über Nervensystem-Regulation wieder in ein inneres Zuhause findest

Am Ende machen wir eine kurze Atemübung, die dich sofort zurück in Ruhe, Verbindung und Herzraum bringt.

Smile & breathe Deine Natalie

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00:00:00: -> Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts „Love, Peace and Consciousness“ – dein Podcast, in dem dein Herz auf deinen Verstand trifft. Mein Name ist Natalie Klug, und es ist so, so schön, dass du heute wieder mit dabei bist. Ich freue mich riesig. Heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das in meiner Arbeit ständig auftaucht – egal ob im Coaching, in Breathwork-Sessions oder in Gesprächen mit Frauen, die eigentlich schon so viel gemacht haben: Selbstliebe. Vielleicht denkst du dir jetzt: „Zum Thema Selbstliebe hat sie doch schon eine Podcastfolge gemacht – man hört darüber doch überall so viel.“ Und ja, das stimmt. Es gibt sehr viele Inhalte dazu, und es ist auch ein wichtiges Thema. Aber ich möchte heute etwas ganz klar sagen: Selbstliebe ist ganz häufig kein Mindset-Problem. Selbstliebe ist ganz oft ein Nervensystem-Thema – und genau darüber sprechen wir heute. Denn viele Menschen wollen sich lieben, sich annehmen und sich nicht mehr ständig kritisieren. Und trotzdem fühlt es sich innerlich nach Stress und Druck an – wie ein ständiges: „Ich muss noch mehr leisten. Ich muss noch mehr an mir arbeiten.“ Deshalb schauen wir uns in dieser Folge an: - Was versteht man unter Selbstliebe? - Wie äußert sich fehlende Selbstliebe? - Warum ist Selbstliebe so schwer – vor allem, wenn dein Nervensystem im Überlebensmodus ist? - Wie komme ich in die Selbstliebe? - Und am Ende machen wir eine kleine Übung zusammen. Bleib also bis zum Ende dran. Wenn du gerade Auto fährst, mach die Übung später – ansonsten mach es dir bequem. Wenn du noch mehr Impulse möchtest, wie du dein Nervensystem beruhigen kannst und aus dem Dauerstress herauskommst – nicht nur im Mindset, sondern wirklich über deinen Körper – dann melde dich gern zu meinem unverbindlichen Newsletter an. Den Link findest du in den Shownotes. Und jetzt: Los geht’s. Was versteht man unter Selbstliebe? Wenn wir über Selbstliebe sprechen, denken viele an: „Ich finde mich gut“ oder „Ich bin zufrieden mit mir“. Aber Selbstliebe geht tiefer. Selbstliebe ist Selbstbindung. Das heißt: Selbstliebe bedeutet, innerlich bei mir zu bleiben, auch wenn ich Fehler mache, auch wenn ich unsicher bin – auch wenn ich gerade nicht perfekt bin. Selbstliebe ist wie: „Ich verlasse mich nicht, wenn es schwierig wird – auch nicht, wenn ich kritisiert werde.“ Und Selbstliebe ist nicht nur etwas, das im Kopf passiert. Sie ist auch körperliche Sicherheit. Viele glauben, Selbstliebe entsteht nur im Kopf – durch Affirmationen und positive Gedanken. Das kann hilfreich sein, ja. Ich liebe Affirmationen, und auch in meinem Buch gibt es dazu ein Kapitel. Wie du mit dir sprichst, ist wichtig. Aber echte Selbstliebe fühlt sich im Körper an wie: „Ich bin in Sicherheit.“ „Ich darf sein.“ „Ich muss nicht kämpfen.“ „Es ist gut, so wie es ist.“ Und das ist Nervensystem-Regulation. Das passiert nicht nur im Kopf, sondern auf körperlicher Ebene. Und deshalb ist ein Satz so wichtig: Selbstliebe ist nicht Selbstoptimierung. Wir leben in einer Welt voller Tools, Videos und Strategien zur Selbstoptimierung. Aber Selbstliebe heißt nicht: „Ich muss noch besser werden, dann kann ich mich lieben.“ Selbstliebe heißt: „Ich bin jetzt schon würdig. Ich bin wichtig. Ich entscheide mich, freundlich mit mir zu sein. Ich bin wertvoll, einfach weil ich bin.“ Wenn du dich also fragst: „Warum kann ich mich nicht einfach lieben?“ – dann ist das meine erste Einladung an dich: Vielleicht ist nichts falsch mit dir. Vielleicht ist dein Nervensystem einfach gestresst, in einer Dauerschleife, und kommt nicht aus dem Stressmodus heraus. Wie äußert sich fehlende Selbstliebe? Fehlende Selbstliebe ist nicht nur ein Gefühl – sie zeigt sich in Mustern. Drei typische Muster sind: 1) People-Pleasing und fehlende Grenzen 2) Perfektionismus und der innere Kritiker 3) Strenge mit dir selbst statt Weichheit Körperliche Signale sind u. a. flacher Atem, verspannte Schultern, innere Unruhe, Schlafprobleme, Erschöpfung, Zähneknirschen, Kieferdruck, Migräne oder Kopfschmerzen. Warum ist Selbstliebe so schwer? Wenn du früh gelernt hast, dass Liebe an Bedingungen geknüpft ist, dann fühlt sich Selbstliebe „falsch“ an, weil dein Nervensystem unbewusst gelernt hat: „Wenn ich mich entspanne, werde ich verlassen.“ „Wenn ich Grenzen setze, werde ich abgelehnt.“ Dann entstehen Schutzreaktionen wie Fight, Flight, Freeze oder Anpassung. Dein Körper wählt unbewusst: Erst Sicherheit – dann Liebe. Exkurs: Scham Scham sagt nicht: „Ich habe etwas falsch gemacht“, sondern: „Ich bin falsch.“ Wie komme ich in die Selbstliebe? Die gute Nachricht: Selbstliebe ist lernbar – weil dein Nervensystem lernen darf, dass es sicher ist. Mikro-Grenzen im Alltag helfen: „Heute antworte ich später.“ „Heute sage ich Nein.“ „Heute nehme ich mir 5–10 Minuten für mich.“ Atemübung: Eine Hand aufs Herz, eine auf den Bauch. 4 Sekunden einatmen, 2 Sekunden halten, 6 Sekunden ausatmen. Sag dir: „Ich bin hier. Ich bin sicher. Ich darf mich halten.“ Wenn der innere Kritiker kommt: „Ich bin nicht falsch.“ „Ich bin gut, so wie ich bin.“ „Ich darf Grenzen haben.“ „Ich darf mich wählen.“ Zusammenfassung: Selbstliebe ist Nervensystem-Arbeit. Wenn du lernst, dich zu regulieren, Grenzen zu setzen und Scham zu lösen, entsteht Selbstliebe oft ganz natürlich: als Ruhe, Klarheit und inneres Zuhause. Wenn dir die Folge geholfen hat, teile sie gern, hinterlasse eine Rezension und abonniere den Podcast. Ich danke dir von Herzen – bis zur nächsten Podcastfolge. Deine Natalie.

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