From Survival to Rest – warum du erschöpft bist und trotzdem nicht zur Ruhe kommst
Shownotes
Vielleicht liegt es nicht daran, dass du zu wenig schläfst oder dich nicht genug entspannst. Manchmal ist der Körper längst erschöpft, während das Nervensystem noch immer auf Alarm steht.
In dieser Folge erfährst du, warum Stress auch dann weiterwirken kann, wenn die eigentliche Belastung längst vorbei ist, weshalb Ruhe sich manchmal sogar unangenehm anfühlt und warum dein Körper mehr braucht als nur eine Pause.
Ich spreche darüber, wie Dauerstress deine Atmung, Muskelspannung, Wachsamkeit und Regenerationsfähigkeit beeinflusst – und warum echte Regulation nicht bedeutet, immer entspannt zu sein.
Außerdem zeige ich dir, wie Atem, Bewegung und kleine körperorientierte Rituale deinem Nervensystem helfen können, wieder zwischen Anspannung und Erholung zu wechseln.
Diese Folge ist für dich, wenn du dich oft erschöpft, innerlich unruhig oder dauerhaft angespannt fühlst und endlich verstehen möchtest, warum dein Körper einfach nicht zur Ruhe kommt.
Und vielleicht ist genau heute der Moment, an dem du nicht noch mehr leisten musst – sondern deinem Körper wieder erlauben darfst, loszulassen.
Smile & breathe Deine Natalie
+++Shownotes+++ Alle Infos zu den Breathwork-Reise (Online/Offline) findest du HIER Alle Infos zu den Breathwork-Sessions (Online/Offline) findest du HIER Zur Podcastfolge: "Immer beschäfigt? Die Wahrheit darüber wovon du wirklich davon läufst." HIER entlang.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Love, Peace & Consciousness.
00:00:07: So schön dass du heute wieder mit dabei bist!
00:00:12: Und heute wollen wir uns mal mit dem Thema Stress, Stress im Körper beschäftigen.
00:00:19: Ja vielleicht kennst Du auch dieses Gefühl ja?
00:00:21: Du bist nicht nur müde oder ein bisschen müde, sondern du bist tief erschöpft.
00:00:27: Du funktionierst nur noch und erledigst deine Aufgaben.
00:00:30: Du kümmerst dich, du organisierst, du hältst durch... Und gleichzeitig fühlst du dich innerlich wie unter Strom!
00:00:38: Eigentlich möchtest du deine Ruhe und vielleicht denkst du sogar ich muss mich einfach mal richtig ausholen.
00:00:44: aber wenn es dann endlich still wird, wenn du auf dem Sofa sitzt, wird dein Kopf laut.
00:00:49: Wenn du ins Bett gehst beginn das Gedankenkarussell.
00:00:52: Wenn du ein freies Wochenende hast, weißt du plötzlich gar nicht wie du wirklich abschalten sollst.
00:00:58: Und obwohl dein Körper erschöpft ist fühlt sich Ruhe fast unangenehm an!
00:01:04: Vielleicht bist du auch gereizt angespannt innerlich und ruhig.
00:01:07: vielleicht merkst Du dass du ständig etwas tun musst Dein Handy in die Hand nehmen muss aufstehen noch was erledigen noch schnell eine Nachricht beantworten noch etwas planen und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
00:01:21: Mein Name ist Natalie Klug und Erschöpfung bedeutet eben nicht automatisch, dass dein System in die Ruhe kommen kann.
00:01:31: Manchmal ist das genau das Gegenteil!
00:01:35: Du kannst körperlich völlig erschöpft sein und gleichzeitig kann der Nervensystem noch immer auf Alarm stehen.
00:01:44: Und dann entsteht dieser scheinbare Widerspruch du bist müde Aber du kannst nicht loslassen, du möchtest Ruhe.
00:01:51: Aber Ruhe fühlt sich nicht wirklich ruhig an!
00:01:53: Du brauchst Erholung aber dein Körper weiß gerade nicht wie Erholungen funktioniert.
00:01:59: und heute möchte ich dir erklären warum das passieren kann wenn Stress tatsächlich in deinen Körper etwas verändert und warum wir den Stress auch manchmal nicht rausschlafen können.
00:02:12: Und natürlich möchte ich Dir auch zeigen was Du konkret tun kannst um Dein Körper wieder in Erfahrung von Sicherheit, Regulation und echter Erholung zu bringen.
00:02:23: Los geht's mit der Podcastfolge!
00:02:27: Ja so schön dass du heute wieder dabei bist.
00:02:31: und bevor wir loslegen weil wir eben auch uns viel mit dem Thema Stress-Stress im Körper beschäftigen, schließe gerne mal für eine Sekunde, zwei Sekunden, drei Sekunden die Augen wenn du nicht Auto fährst Und atme.
00:02:46: Eins, zwei Mal tief ein und aus!
00:02:48: Und komm mal ganz in Ruhe bei dir an.
00:02:54: Stress ist in unserer heutigen Gesellschaft wirklich ein so unglaublich großes Thema.
00:03:01: Viele Menschen stellen sich Stress wie einen Schalter vor.
00:03:05: Stress an, Stress aus... Der Arbeitstag ist vorüber also müsst ihr der Körper jetzt entspannen.
00:03:10: das Wochenende beginnt Also musst du den Körper sich erholen.
00:03:14: Der Urlaub ist da, also müsste man sich automatisch besser fühlen.
00:03:18: Doch unser Nervesystem funktioniert nicht ganz so.
00:03:22: Stress ist eben nicht nur das was im Außen passiert, Stress ist auch das was dein Körper daraus macht!
00:03:29: Denn wenn ein System über längere Zeit immer wieder gefordert wird kann es sich daran gewöhnen in erhöhter Alarmbereitschaft zu bleiben.
00:03:39: Du kannst dir das so ein bisschen vorstellen wie bei einem Rauchmelder um das mal so ein bißchen bildig darzustellen Eigentlich soll ein Rauchmelder ja nur anspringen, wenn wirklich Gefahr besteht.
00:03:51: Wenn ein Rauchtmelder aber zu empfindlich eingestellt ist reagiert er irgendwann schon auf den Wasserdampf aus der Dusche.
00:04:00: nicht weil du etwas falsch machst sondern weil dein System das eben gelernt hat.
00:04:05: und dein System denkt sich dann irgendwann lieber einmal zu viel warnen als einmal zu wenig.
00:04:12: Und wenn wir über längere Zeit auch sehr viel leisten müssen oder vielleicht auch emotional belastet wurden, ständig verfügbar sein mussten, Konflikte erlebt haben oder einfach über Monate kaum echte Pausen hatten.
00:04:30: Dann lernt dein Körper ich muss wachsam bleiben und wenn du jetzt im Podcast hörst und Mama bist oder kleine Kinder hast dann weißt du ganz genau wovon ich spreche ja das dein Körper immer in Alarmbereitschaft ist, auch wenn die Kinder zum Beispiel schlafen.
00:04:51: Und diese Wachsamkeit, ja dieses ständige Aufpassen verschwindet eben nicht einfach, wenn wir uns hinsetzen.
00:05:02: Dein Körper bleibt an dem Stressmodus.
00:05:06: Und unser autonomes Nervensystem, das steuert ja auch unglaublich viele Prozesse ohne dass wir bewusst darüber nachdenken müssen.
00:05:14: Den Herz schlag die Atmung, Verdauung, Popillenweite, Blutdruck, Muskelspannung und natürlich auch die Stressreaktion!
00:05:23: Wenn ein Körper Gefahr wahrnimmt aktiviert er verschiedene Systeme damit er reagieren kann.
00:05:29: Dein Herz schlägt schneller, deine Atmung verändert sich.
00:05:33: Die Muskeln spannen sich an Stresshormone werden ausgeschüttet.
00:05:37: Deine Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf mögliche Probleme Und kurzfristig ist das absolut sinnvoll.
00:05:45: Ja wenn du akute Herausforderungen hast und Energie brauchst Ist das total klasse!
00:05:51: Das ist so eine gute Einrichtung eigentlich oder So eine gute Funktion was unser Körper da hat.
00:05:59: Problematisch wird es allerdings, wenn aus einem kurzfristigen Zustand ein dauerhafter Grundmodus wird.
00:06:07: Dann kann dein Körper eben kaum noch unterscheiden zwischen – das ist gerade wirklich eine Gefahr und ich muss noch drei E-Mails beantworten – zwischen Ich werde bedroht Und ich könnte jemandem enttäuschen Zwischen Ich muss fliehen Und ich habe zu viel auf meiner To-Do Liste.
00:06:28: Der Körper reagiert eben nicht nur auf objektive Gefahren, er reagiert auf das was dein Gehirn und ein nerves System es bedeutsam interpretieren.
00:06:42: Und vielleicht kennst du dir auch die Kombination ja?
00:06:44: Du könntest sofort einschlafen aber sobald du im Bett liegst bist du hellwach!
00:06:51: Du möchtest eigentlich nichts mehr tun aber still sitzen macht dich nervös.
00:06:56: Du sehnts sich total nach einem freien Tag Aber wenn er da ist Füllst du ihn sofort wieder mit allen möglichen Dingen.
00:07:05: Und das wirkt widersprüchlich, aber es ist nicht!
00:07:10: Denn dein Körper kann erschöpft sein während dein System, dein Stresssystem weiterhin aktiviert ist und du hast möglicherweise wenig Energie Aber gleichzeitig gibt es noch genug innere Alarmbereitschaft um deinen System davon abzuhalten wirklich herunterzufahren.
00:07:34: Das kannst du dir so ein bisschen vorstellen, wie beim Auto.
00:07:37: Du hast einen fast leeren Tank und gibst weiter Vollgas!
00:07:43: Der Motor läuft aber irgendwann sind die Reserven einfach fast aufgebraucht ja?
00:07:48: Und vielleicht merkst du das auch bei dir.
00:07:50: Ja dass du immer länger brauchst um dich von einer Belastung zu erholen Dass sich kleine Dinge plötzlich viel stärker stressen dass sich Geräusche nerven, dass dich Nachrichten überfordern.
00:08:02: Dass du schneller gereizt bist, dass du weniger Geduld hast das du dich schneller verletzt fühlst und manchmal fragst Du Dich vielleicht auch Warum halte ich eigentlich nichts mehr aus?
00:08:15: Aber eine viel entscheidendere Frage ist vielleicht Wie lange hältst Du eigentlich schon zuviel aus?
00:08:23: Frag Dich das mal!
00:08:24: Hör Dich mal in Dich rein.
00:08:30: Und was Du Dir bewusst machen solltest immer dass dein Körper sich den Stress merkt.
00:08:39: Und der Stress bleibt wirklich im Körper stecken und ich meine jetzt nicht, dass sich das irgendwo wie ein Stoff in dem Muskel ablagert sondern dass dein Körber bestimmte Reaktionsmuster erlernen kann und auch aufrechterhalten kann zum Beispiel eine dauerhafte erhöhte Muskelspannung oder eine flachere und schnellere Atmung einer hohe Wachsamkeit Ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle.
00:09:09: Schwierigkeiten vielleicht auch hat, Heize auszublenden oder das Gefühl auch halt ständig etwas tun zu müssen.
00:09:17: und diese Muster können sich mit der Zeit automatisieren.
00:09:23: Du musst dir also gar nicht bewusst denken ich bin in Gefahr.
00:09:28: Dein Körper kann trotzdem so reagieren als müsst ihr jederzeit bereit sein Und dass ist ein wichtiger Unterschied.
00:09:36: Genau deshalb reichen keine kognitiven Lösungen.
00:09:41: Du kannst dir hundertmal sagen, es ist alles okay wenn dein Körper gleichzeitig signalisiert ich bin nicht sicher wird das was dich in deinem Kopf beschäftigt was du dir sagst was du Dir vorsagst.
00:09:56: Ich Bin Sicher Es Ist Alles Okay.
00:09:58: Es Wird Nicht Funktionier und häufig sieht man Das auch Bei Menschen Wenn Ruhe einkehrt zum Beispiel, dass ich das wirklich unangenehm anfühle für die Menschen.
00:10:12: Und es ist auch einen Punkt über den erstaunlich wenig gesprochen wird.
00:10:17: Manche Menschen wünschen sich Ruhe und gleichzeitig macht ihnen das total Angst.
00:10:22: Da hatte ich ja auch schon mal eine Podcast-Folge dazu.
00:10:24: Das flinke ich auch noch einmal in den Show Notes oder gerne immer rein in die Show Notes.
00:10:28: Diese Menschen machen eben das gar nicht bewusst, aber sie machen es körperlich!
00:10:34: Wenn du lange im Funktionsmotus warst kann die Aktivität sich vertraut anfühlen.
00:10:41: Dann fühlt es sich tun einfach kontrollierbar an, Leistung fühlt sich sicherer an und Beschäftigung lenkt ja auch wunderbar ab.
00:10:51: Und solange du etwas machst, nimmst du eben auch bestimmte Gefühle dann einfach nicht wahr?
00:10:58: Ja und wenn du dann plötzlich still sitzt keine Aufgaben hast, keine Ablenkungen kein Podcast, kein Handy, keine To-do Liste... ...und plötzlich spürst du dich.
00:11:09: Vielleicht taucht dann so eine innere Unruhe auf, ja?
00:11:12: Oder auch ne Traurigkeit.
00:11:13: Ne Leere!
00:11:14: Wut, Angst, Erschöpfung.
00:11:17: und genau deshalb greifen viele Menschen unbewusst wieder sofort nach zu einer Beschäftigung nicht weil sie keine Ruhe wollen sondern weil ihr System Ruhe noch nicht als sicheren Zustand erlebt hat.
00:11:35: Ja der Körper ist in so ner Unsichtbahn-Dauernspannung.
00:11:40: Vielleicht passiert das auch manchmal.
00:11:42: Du beißt die Zähne tagsüber zusammen, du ziehst die Schultern hoch der Bauch ist angespannt und die Hände sind fest!
00:11:48: Du hältst unbewusste Luft an, du atmest sehr flach Und du merkst erst wenn du ganz bewusst darauf achtest.
00:11:57: Das sind so kleine Spannungen die total banal wirken aber sie zeigen etwas.
00:12:02: Sie zeigen dass dein Körper permanent mitarbeitet.
00:12:06: Er kält, er kontrolliert, er ist bereit permanenten Alarmzustand.
00:12:14: Und wenn das viele Stunden am Tag passiert, verbraucht es unglaublich viel Energie und natürlich bist du irgendwann müde, natürlich bist Du irgendwann erschöpft.
00:12:24: Ja Dein System hat sich natürlich ständig gearbeitet auch dann, wenn Du vielleicht äußerlich nur am Schreibtisch saß oder auf dem Sofa!
00:12:33: Und dass ist auch der Grund warum schlaf manchmal alleine nicht ausreicht ja?
00:12:37: Schlaf ist unglaublich wichtig Und vielleicht kommt dir das auch bekannt vorher, dass du acht Stunden schläfst und du warst auf.
00:12:49: Du fühlst dich als hätte dein Körper die ganze Nacht gearbeitet!
00:12:53: Auch das kann verschiedene Ursachen haben und so bei stark anhaltender Erschöpfung solltest du das natürlich immer medizinisch abklären lassen.
00:13:04: aber Stress kann dabei eben auch eine sehr große Rolle spielen denn Schlaf ist nicht gleich automatisch Regeneration.
00:13:14: Wenn dein Nervosystem ständig auf Wachsamkeit eingestellt ist, kann auch die Qualität deines Schlafes eben darunter leiden.
00:13:22: Du warst vielleicht auch häufiger auf, du schläfst leichter ein, du träumst intensiv, du bist morgens total angespannt oder du warst aus und denkst sofort an alles was du erledigen musst.
00:13:34: Dann beginnt dein Tag eben nicht bei null!
00:13:37: Er beginnt dort wo dein Nerveussystem in dem Stressmodus gestern aufgehört hat.
00:13:46: Und jetzt möchte ich dir einen der wichtigsten Gedanken fast dieser Podcastfolge sagen.
00:13:51: Für mich ist es mit einer der wichtigste Gedanken.
00:13:55: Stress braucht eben nicht nur Pausen, Stress braucht Entladung.
00:14:05: Lass sie das mal durch den Kopf gehen!
00:14:07: Stress braucht dich nur pausen.
00:14:09: Stress brauchen Entladungen und viele Menschen versuchen eben den Stress ausschließlich mit Ruhe zu behandeln.
00:14:19: Dabei braucht unser Körper manchmal eben nicht zuerst Lohl.
00:14:23: Manchmal braucht er einen Übergang, ja?
00:14:26: Stell dir mal vor du fährst mit... ...hundert-achtzig Stundenkilometer auf der Autobahn!
00:14:32: Dann kannst du nicht einfach von Null in den nächsten Sekunden stehen bleiben!
00:14:36: Du musst erstmal abbremsen und genau das fehlt vielen Menschen.
00:14:41: Sie funktionieren den ganzen Tag sie kümmern sich um Telefonate Kinder Arbeit Termine Mails Verkehr Einkaufen organisieren Und dann heißt es abends auf einmal so, und jetzt entspanne ich mich.
00:14:55: Das nerves System hat eben überhaupt keinen Übergang bekommen!
00:15:00: Deshalb können eben kleine Rituale so wirkungsvoll sein – wie ein bisschen Bewegung, schütteln, spazieren gehen, bewusst ausatmen, summen, säufzen, dehnen, tanzen oder gezielte Atemarbeit nicht mit dem Ziel etwas zu erzwingen sondern um den Körper zu signalisieren Die Belastung ist vorbei.
00:15:24: Und genau deshalb ist Breastwerk eben so interessant, weil wir den Atem als Brücke zum Nervensystem nutzen können.
00:15:34: Denn deine Atmung gehört zu den wenigen Körperfunktionen die sowohl automatisch laufen also auch bewusst beeinflussbar sind.
00:15:47: Du musst gar nicht darüber nachdenken und du atmist Aber du kannst eben deine Atmung auch bewusst verändern.
00:15:54: Und genau dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen bewusster Regulation und deinem autonomen Nervensystem.
00:16:04: Wenn Du gestresst bist, dann verändert sich oft Deine Atmungen.
00:16:08: Sie wird flacher sie wird schneller sie wird unregelmäßiger.
00:16:12: Vielleicht atmest Du auch oben mehr in den Brustkorb rein vielleicht hält es zwischendurch unbewusst die Luft an Und umgekehrt kann eine bewusste Veränderung der Atmung deinem Körper eben neue Informationen geben.
00:16:29: Informationen, wie zum Beispiel ich darf langsamer werden?
00:16:33: Ich darf ausatmen?
00:16:34: Ich muss gerade nicht kämpfen!
00:16:36: Ich darf mich
00:16:36: spüren?!
00:16:37: Ich darf wieder Raum einnehmen.
00:16:41: und ich habe jetzt mal noch ne kleine Übung für dich mitgebracht.
00:16:47: Wenn du gerade Auto führst, dann macht die Übung gerne später.
00:16:53: Bleib auf der Straße, konzentrier dich!
00:16:56: Wenn es du zu Hause bist oder in einer Bahn oder unter der Dusche, wo auch immer, dann hör gerne zu und spür erstmal nur in deinen Atem rein.
00:17:09: Veränder dir nichts, beobachte einfach nur.
00:17:15: Schau mal, wo du deinen Atm spürst Ob das er im Brustkorb ist, im Bauch, im Hals.
00:17:24: Und dann atme mal ruhig durch die Nase ein – nicht maximal tief sondern ganz entspannt.
00:17:31: und dann lass mal deine Ausatmung etwas länger werden.
00:17:35: Vielleicht atmest du vier Sekunden ein- und sechs Sekunden aus... ...und dann wiederhol' das Ganze!
00:17:48: Einatmen….
00:17:53: …und langsam ausatmen.
00:17:59: Und wenn Du Ausatmes stell Dir mal vor, dass Dein Körper nicht etwas leisten muss?
00:18:06: Die Ausatmung darf einfach passieren und macht das Ganze gerne noch drei, vier Mal.
00:18:21: Und dann frag dich mal was verändert sich in meinem Körper wenn ich mir erlaube, langsamer zu werden?
00:18:34: Hör mal in Dich.
00:18:34: nein!
00:18:35: Was da kommt.
00:18:44: Vielleicht verändert sich nichts vielleicht verändert sich nur ein bisschen etwas.
00:18:50: Vielleicht merkst du auch dass deine Schultern sinken, dass dein Gesicht weicher wird Vielleicht kommt sogar auch erst einmal Unruhe, das ist alles in Ordnung.
00:19:00: Das ist vollkommen okay.
00:19:03: Es geht eben gar nicht darum deinen Körper zu zwingen sich zu entspannen Sondern es geht darum wieder mit ihnen in Kontakt zu kommen.
00:19:18: Und was ganz wichtig ist was du dir wirklich merken darfst Regulation bedeutet nicht immer entspannt zu sein.
00:19:28: Das ist ganz wichtig.
00:19:32: Ein reguliertes Nervensystem bedeutet nicht dass du immer ruhig bist Dass du nicht wütend bist, nicht traurig bist.
00:19:39: Nicht gestresst!
00:19:40: Nicht aufgeregt.
00:19:42: Das ist total unrealistisch und auch vollkommen ungesund.
00:19:47: Regulation bedeutet viel mehr.
00:19:49: Du kannst verschiedene Zustände erleben.
00:19:53: Sie triggern dich nicht mehr so stark Und du kommst wieder zurück.
00:19:59: Du kannst also aktiviert sein und später wieder runterfahren.
00:20:02: Du kannst sich aufregen und wieder beruhigen Du kannst traurigt sein und trotzdem bei dir bleiben.
00:20:08: Du kannst Stress erleben, ohne eben dauerhaft darin zu stecken.
00:20:14: Und die Fähigkeit wieder zurückzufinden ist eben ganz entscheidend.
00:20:25: und viele erschöpfte Menschen, die ich kennengelernt habe, die zu mir kommen, die reagieren auf ihre Erschöpfung mit noch mehr Trock.
00:20:34: Ich musste mehr Sport machen, ich müsste früher schlafen, ich musste immer eine Handyweine geinterhand haben, ich müsse mehr meditieren, ich müßte mehr spazieren gehen, wird sogar selbst für Sorge zu einer weiteren Aufgabe.
00:20:49: Und dann hast du eben noch einen Punkt auf der Liste und noch ein Punkt, den du nicht richtig machst in deinen Augen!
00:20:56: Und vielleicht brauchst Du gerade eben nicht noch mehr Disziplin?
00:21:00: Vielleicht brauchst du mehr Sicherheit, mehr Körperkontakt, mehr Pausen, mehr Übergänge... Mehr Momente, in denen niemand etwas von dir will.
00:21:09: Nicht einmal du selbst!
00:21:13: Und statt dich zu fragen wie kann ich mich endlich
00:21:15: entspannen?!
00:21:18: Frag dich doch lieber mal, was braucht dein Körper?
00:21:23: Damit es sich sicher genug fühlt loszulassen.
00:21:29: Das ist ein völlig anderer Ansatz!
00:21:31: Vielleicht braucht dein Körber ja Wärme – ja, die mehr Bewegung, mehr Natur am abenden Fußbad.
00:21:38: Vielleicht eine Menschen bei dem du nichts erklären musst, vielleicht eine Hand auf deinen Brustkorb, vielleicht Musik, weinen, stille Atmen, was auch immer.
00:21:47: und vielleicht brauchst du auch einfach die Erlaubnis, nicht ständig funktionieren zu müssen.
00:21:54: Das ist so wichtig!
00:22:00: Und vielleicht hörst du gerade die Folge und erkennst dich an der ein oder anderen Stelle wieder?
00:22:05: Man bist doch auch nicht alleine.
00:22:06: es geht so vielen Menschen so... und vielleicht merkst Du auch gerade ich bin einfach nur müde.
00:22:13: Ich bin seit Monaten, seit Jahren vielleicht auch im Dauermodus.
00:22:17: Ich wache schon angespannt auf, ich funktioniere nur noch aber ich erhol mich kaum noch.
00:22:22: Dann möchte ich dir eine Sache mitgeben.
00:22:26: Dein Körper ist nicht dein Gegner, dein Körper versucht dir nicht das Leben schwer zu machen.
00:22:34: Deinen Körper versucht dich zu beschützen auch dann wenn seine Schutzmechanismen heute vielleicht nicht mehr zu deinem Leben passen.
00:22:47: und genau deshalb geht es bei der Regulation eben nicht darum den Körper zu besiegen.
00:22:52: Es geht immer darum, ihm neue Erfahrungen zu ermöglichen.
00:22:56: Langsam sicher und immer wieder!
00:23:00: Und ich bin mir ganz sicher, dass du schon ganz viele Dinge verstanden hast und das du wahrscheinlich auch schon längst weißt, dass Du gestresst bist.
00:23:09: Wer ist das heutzutage nicht?
00:23:12: Vielleicht hast du auch schon viele Bücher gelesen, Podcast gehört, Meditationen ausprobiert – trotzdem sagt dein Körper innerlich Ich kann noch nicht loslassen Und dann kann es hilfreich sein, eben nicht noch mehr überstressen nachzudenken.
00:23:29: Sondern deinen Körper mehr mit einzubeziehen!
00:23:32: Ja das erlebe ich eben immer wieder in meinen Breastwork-Sessions und Breastwerk Reisen.
00:23:37: Dass es genau darum geht... Es geht eben nicht darum dass wir möglichst spektakulär atmen.
00:23:44: Es geht auch nicht darum, dass etwas erzwungen wird sondern es geht darum bei den Breastworks-Sessiones und auch bei den einen Raum zu schaffen, indem du deinem Körper wieder wahrnehmen kannst.
00:23:58: Indem du aus deinem Kopf wieder zurück in deinen Körper, in deinen Spüren kommst, an dem dein Nervusystem neue Erfahrungen machen darf.
00:24:09: Vielleicht auch einfach die Erfahrung ich muss gerade nichts leisten!
00:24:12: Ich darf mich fallen lassen, ich darf fühlen und loslassen.
00:24:15: Ich darf hier
00:24:15: sein.".
00:24:21: Und wenn Du das genau gerade spürst ja dass Du eben nicht nur verstehen möchtest warum Du so erschöpft bist sondern dass du deinen Körper wirklich Raum geben möchtest, aus diesen Dauermotos herauszukommen.
00:24:34: Dann lade ich dich von Herzen zu einer Breastwork-Session oder zu einer Bresworkreise ein.
00:24:40: Schaut euch gerne mal auf die Homepage – ich verlinke das eben auch nochmal in den Shownotes!
00:24:44: Wir starten im September wieder.
00:24:48: weil es einfach so unglaublich effektiv ist und so einen enormen Unterschied macht obst du eben das Ganze nur aus dem Kopf heraus bearbeiten möchte, sage ich jetzt mal in Anführungsstrichen oder ob dein Feuermelder, ob du dem ein Reset geben möchtest dass er wieder eben in sein normal Zustand kommt ja und nicht permanent los piept.
00:25:15: Das macht so viel aus!
00:25:19: Und wichtig ist auch das du dir vor den Augen führst, dass echte Erholung eben nicht nur mit mehr Schlaf beginnt sondern mit einem Körper der langsam wieder lernt.
00:25:30: Ich bin sicher genug, um loszulassen.
00:25:33: Und beobachte dich da in den nächsten Tagen einmal!
00:25:37: Wann hältst du unbewusst die Luft zum Beispiel an?
00:25:39: Wann ziehst Du die Schultern
00:25:40: hoch?!
00:25:41: Wann greifst du automatisch zum Handy sobald Ruhe entsteht?
00:25:46: Wanne spürst Du vielleicht für einen kurzen Moment?
00:25:49: ich muss gerade nichts leisten und genau diese kleinen Momente sind so unglaublich wichtig.
00:25:57: ja denn dein nerves System verändert sich nicht nur durch die großen Durchbrüche Es verändert sich durch viele kleine Erfahrungen von Sicherheit.
00:26:05: Durch einen Atemzug, eine Pause, durch Grenzen setzten Durchnahensagen, durch eine Umarmung, durch ein Spaziergang oder durch einen Moment in dem du aufhörst gegen dich selbst zu arbeiten!
00:26:21: Ich danke dir so sehr von Herzen dass du heute mit dabei warst.
00:26:25: wenn ihr die Podcast-Folge gefallen hat hinterlasen wir gerne ne fünf Sterne Rezession.
00:26:30: Wenn du merkst Du möchtest deinem Körper auch mehr Sicherheit, mehr Raum geben.
00:26:35: Dann schau gerne in den Show Notes vorbei.
00:26:38: Schau auf die Homepage.
00:26:39: dort findest du noch mal alles zu dem Press Work Sessions und zu dem press work Reisen.
00:26:45: Wenn dir die Folge geholfen hat dann schick sie auch gerne an Menschen weiter von denen du glaubst dass diese Menschen auch gerade versuchen durch ihre Erschöpfung hindurch zu funktionieren.
00:27:00: Und vielleicht ist genau heute der Moment an dem du dein Körper nicht noch mehr abverlangst, sondern deinen Körper zuhörst.
00:27:10: Ich danke dir vom Herzen für deine Zeit und deinen Raum!
00:27:13: Bis zur nächsten Podcastfolge!
00:27:15: Smile in Breeze – Deine Natalie.
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