Wenn alte Wunden wieder auftauchen
Shownotes
Kennst du das Gefühl, dass ein altes Thema plötzlich wieder auftaucht, obwohl du dachtest, du hättest es längst verarbeitet?
In dieser Folge spreche ich darüber, warum alte Wunden, Trigger und Glaubenssätze manchmal nach Jahren wieder spürbar werden – und warum das kein Rückschritt ist. Ich teile eine sehr persönliche Geschichte aus meiner Schulzeit, in der aus einem verletzenden Moment der Glaubenssatz entstand: „Egal wie sehr ich mich anstrenge, es reicht nie.“
Du erfährst, warum Gefühle wie Wut, Trauer, Scham oder Schmerz nicht weggedrückt werden wollen, sondern gefühlt und integriert werden dürfen. Wir schauen auf die wissenschaftliche Ebene: Was passiert im Nervensystem, wenn wir weinen? Welche Rolle spielen Sympathikus, Parasympathikus, Vagusnerv, Stresshormone, Oxytocin und Endorphine? Und warum kann Weinen so befreiend und gleichzeitig so erschöpfend sein?
Gleichzeitig nehme ich dich mit in die spirituelle Perspektive: Tränen als Reinigung, Gefühle als Energie in Bewegung und alte Wunden als Einladung, deinem Herzen wieder näherzukommen.
Diese Folge ist für dich, wenn du alte Muster besser verstehen möchtest, wenn dich Situationen stark triggern oder wenn du lernen willst, negative Gefühle nicht mehr zu bekämpfen, sondern ihnen liebevoll Raum zu geben.
Du bist nicht falsch, wenn alte Wunden wieder auftauchen. Vielleicht zeigt dir dein Körper gerade nur, dass etwas endlich gesehen, gefühlt und gehalten werden möchte.
Höre rein, lass dich inspirieren und finde heraus, was dich wirklich glücklich macht. Abonniere den Podcast, teile ihn mit anderen und hinterlasse eine Bewertung, wenn dir die Folgen gefallen.
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Smile & breathe Deine Natalie
+++ Shownotes+++ https://natalie-klug.de/coaching/
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Love, Peace and Conciousness.
00:00:06: Heute möchte ich mit dir über das Thema sprechen wenn alte Wunden wieder auftauchen!
00:00:14: Und das werden sie immer wieder mal tun, wenn dich alte Wunde trickern was du tun kannst wie du damit umgehen kannst und auch wie du sie erkennst.
00:00:24: Mein Name ist Nathalie Klub.
00:00:26: Los geht's mit der Podcast-Folge.
00:00:29: Ja, so schön dass du heute wieder mit dabei bist.
00:00:34: Denn heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen das mich in den letzten Tagen ereilt hat und... Ich mir dann ganz spontan gedacht habe dazu mache ich doch mal eine Podcastfolge und ich sitze hier ohne Notizen, ohne sonstiges.
00:00:54: Ohne roten Faden.
00:00:55: aber das Thema hat mich in den letzten Tagen so tief beschäftigt dass Thema wenn alte Wunden wieder auftauchen erstmal wie wir sie erkennen was du wie du damit umgehen kannst und was du tun kannst ist ja auf jeden Fall etwas, was uns immer wieder in unserem Leben ereilt.
00:01:18: Falls du dich fragst wie ich auf dieses Thema gekommen bin?
00:01:21: Ich gehe einmal in der Woche tanzen und ich liebe es zu tanzen!
00:01:25: Und ich habe schon als Kind total gerne getanzt.
00:01:28: und an dieser Stelle mal an die beste Tanzlehrerin der Welt ein ganz liebes Hallo Liebe Jasmin, ich danke dir für deinen Engagement und deine Zeit dass du das jede Woche mit uns machst.
00:01:42: Ein ganz herzliches Hallo auch an die meiner Meinung nach beste Tanzgruppe der Welt, die Champagne-opponenten-Tanzgruppe!
00:01:52: Hallo ihr lieben Mädels wenn ihr das gerade hört fühlt euch gegrüßt.
00:01:56: und was ich ja schon gerade gesagt habe ich tanze unglaublich gerne für mein Leben gerne und hab das als Kind schon gemacht und in den letzten Tagen habe ich mit meiner kleinen Tochter getanzt.
00:02:10: Irgendwann habe ich mich dann gefragt, warum habe ich eigentlich so viele Jahre nicht getanzt?
00:02:16: Warum habe ich damals mit aufgehört, womit das doch so viel Spaß und soviel Freude macht.
00:02:21: Und dann kam eine Situation aus der Schulzeit hoch in dem wir im Sportunterricht eben als Duo also immer zwei Schulkinder, zwei Mädels war das in meinem Fall eine Choreografie vor Tanzen einüben mussten weiterentwickeln sollten.
00:02:41: und ich weiß noch, dass ich mit dem Mädchen, mit dem ich damals tanzen sollte das die nicht ganz so gut tanzen konnte was ja auch nicht weiter schlimm war.
00:02:58: Und sie bat mich auf jeden Fall damals weil ich mir die Choreographien auch ganz gut merken konnte auch ein relativ gutes Rhythmus-Gefühl habe, wie ich finde.
00:03:11: Dass ich dann die Choreografie tanze und wenn sie sich verhasst wird, dass ich dann auf jeden Fall weiter tanz soll damit sie da nicht komplett rauskommt und dass wir das dann dementsprechend so machen, dass sie dann praktisch immer bei mir abgucken kann was ja auch vollkommen okay ist, dass man sich dagegen seitlich unterstützt und miteinander tanzt und das ganze miteinander durchzieht Beim Üben, beim Training.
00:03:37: als wir das damals gemacht haben hat es auch unglaublich viel Spaß gemacht und wir waren uns dann noch einig wie wir das machen.
00:03:44: Und... Dann mussten wir das vor unserer damaligen Sportlerin vortanzen und dass ist auch benotet worden!
00:03:53: Wir hatten beide total viel Spass und es hat auch gut geklappt.
00:03:57: Und.. Dann ist mir einen Satz wieder in den Sinn gekommen, den ich mit meiner damalige Sportlerin sagte und der mich bis heute noch innerlich wirklich so trickert und wo auch ein wirklicher Glaubenssatz daraus entstanden ist.
00:04:15: Und sie sagte mir damals, das weiß ich noch wie heute, Natalie eigentlich hättest du eine eins plus verdient weil du so gut getanzt hast aber dass du tanzt und deine Partnerin kommt nicht hinterher dafür bekommst du jetzt ne vier verletzt und so wütend und sauer gemacht war.
00:04:43: Und ich habe mich damals gefragt, was habe ich denn falsch gemacht?
00:04:46: Wir hatten das ja so vereinbart dass ich die Choreografie praktisch vor tanze und sie tanz es nach wenn sie sonst gar nicht mit kommt meine damalige Tanzpartnerin.
00:04:58: und warum werde ich den jetzt dafür bestraft?
00:05:02: und warum wird es negativ bewertet?
00:05:04: dafür dass sich etwas verdammt richtig gut kann.
00:05:10: Und ich weiß es noch, ich bin nach Hause gegangen.
00:05:12: Ich war sauer und wütend.
00:05:14: Ich habe die Welt nicht verstanden.
00:05:17: Das hing mir wirklich lange nach.
00:05:19: Wenn ich in die Situation reingehe, wenn ich darüber noch nachdenke, macht mich das heute noch ... Wüten vielleicht auch nicht mehr, aber es ist einfach eine wirkliche Wunde da, weil es mich damals so verletzt hat.
00:05:33: Es trickert mich immer noch.
00:05:36: Daraus ist bei mir der ... Glaubenssatz unter anderem.
00:05:41: natürlich gab es noch andere Situationen, aber ich weiß auch dass diese Situation wirklich ausschlaggebend war und die ist bei mir immer wieder in meinem Leben aufgeploppt.
00:05:52: Diese Situation wo ich doch alles gegeben habe und wo ich eigentlich richtig gut war und das ich das richtig gut konnte und trotzdem wird es negativ bewertet oder reicht wieder nicht.
00:06:05: Und daraus ist der Glaubenschatz damals bei mir entstanden.
00:06:10: Warum ist das so?
00:06:11: Ich kann immer alles geben, ich kann noch so gut sein.
00:06:14: Aber es wird negativ bewertet oder es reicht wieder
00:06:17: nicht.".
00:06:20: Und ich fand das spannend, dass bei mir in den letzten Tagen so intensiv aufgetaucht ist und was mehr dann auch zeigt, was der Körper zeigt, dass man da mal ein bisschen genauer hinschauen darf und sich damit beschäftigen darf.
00:06:40: dieses Gefühl, diese Wut.
00:06:43: Die Schaden, die Trauer, den Kummer.
00:06:45: Denn wollte ich nicht einfach wegbiemen ist ja sowieso nicht gut aber von einer anderen Ebene betrachten sondern Ich wollte da schon mal genauer reingehen auch in dieses Gefühl.
00:06:58: Ja was ja einfach unglaublich wichtig ist dass wir in die Gefühle reingeht das wir sie uns anschauen Dass wir sie nicht einfach überspringen und Ja, wieder ein Tool anwenden oder eine Möglichkeit um dieses Gefühl sozusagen wegzubekommen.
00:07:25: Ein Gefühl ist ja auch eine Energie und das englische Wort emotion kannst du auch als energy in motion interpretieren also energie in Bewegung Diese Energie anschauen, sowohl im Körper als auch spirituell möchte diese Energie fließen.
00:07:46: Und wenn wir sie unterdrücken und diese Energie bleibt sie gebunden?
00:07:52: Wenn wir diese Energie aber diese Gefühle zulassen kommen Sie wieder in Bewegung!
00:08:00: Das ist so wichtig ja dass wir uns anschauen das die Gefühlen eben nicht weggedrückt nicht besiegt werden wollen sondern dass sie gefühlt werden wollen.
00:08:11: Denn jedes Gefühl trägt eine Botschaft und deswegen ist es so wichtig, das wir diese Gefühle zulassen, dass wir in diese Energy-Inmotion reingehen, ja?
00:08:24: Dass wir sie nicht einfach weg haben wollen sondern da schon mal genauer hinschauen auch wenn es Unangenehmes, auch wenn Es wehtut Auch wenn es dir vielleicht in den nächsten Tagen mal nicht so gut geht aber Es ist so unglaublich wichtig, da auch mal reinzugehen.
00:08:43: Natürlich nicht in diese Opferhaltung ja, nicht in dieses Dauerschleife.
00:08:48: Oh ja, die Welt ist so schlecht und alle sind so gemeint zu mir sondern dass du sie dir wirklich mal bewusst anschaust deine Gefühle Und vielleicht kommen da wieder Tränen hoch.
00:09:00: Ja Vielleicht kommt er wieder Wutuch vielleicht kommt er wie deine Scham hoch.
00:09:04: das ist vollkommen okay und es ist auch wichtig.
00:09:09: Auch so, diese Situation hat mich so traurig gemacht.
00:09:16: Dass ich auch anfangen musste zu weinen weil ich mir gedacht habe das kann noch nicht sein.
00:09:20: ja warum ist das so?
00:09:22: Ich hab alles gegeben und es war so unfair damals.
00:09:26: da darfst du auch mal weinen wenn du auch so eine Situation hast.
00:09:29: ja und das muss auch nicht innerhalb von fünf Minuten erledigt sein.
00:09:34: Ich habe auch manchmal Themen, wo ich eine ganze Zeit lang weine.
00:09:38: Auch manchmal weinend einschlafe und das ist gut so.
00:09:42: Das ist wichtig so!
00:09:43: Denn weinen traurig sein an sich, das ist ein hochkomplexer biologischer Prozess der ist so wichtig wenn wir uns aus wissenschaftlicher Sicht anschauen was passiert im körper?
00:09:55: Wenn wir weinen da passiert so viel.
00:09:59: ja dass nerves system schaltet eben um.
00:10:01: Wenn wir emotional belastet sind, befindet sich unser Körper eben häufig im Sympathikus.
00:10:09: Also im Kampf- oder Fluchtmodus.
00:10:12: Das heißt der Herzschlag steigt die Atmung wird flacher, die Muskeln spannen sich an.
00:10:17: Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden ausgeschüttet.
00:10:22: Und wenn wir anfangen zu weinen, wenn wir empfangen diese negativen Gefühle zuzulassen und sie auch wirklich mal ausleben und nicht nur wieder auf die nächste Ebene gehen, um zu gucken wie wir das Ganze umdrehen können was ja auch wichtig ist.
00:10:37: Und da kommen wir gleich noch dazu.
00:10:39: Bleib auf jeden Fall bis zum Ende der Podcastfolge dran und hör dir das noch an!
00:10:45: Aber es passiert einfach etwas ganz Entscheidendes wenn wir negative Gefühle ausleben, wenn wir weinen.
00:10:53: Und zwar der Parasympathikus.
00:10:55: insbesondere der Vargusnerv wird zunehmend aktiviert Und das führt eben dazu, dass die Atmung wieder tiefer wird.
00:11:06: Der Herzschlag langsamer wird!
00:11:09: Die Muskeln loslassen, der Blutdruck sinkt und der Körper in einen Zustand von Sicherheit zurückkehrt.
00:11:19: Das ist auch der Grund warum sich viele Menschen nach Weinen ein bisschen befreit fühlen Aber gleichzeitig auch erschöpft ja.
00:11:29: oder wenn du sauer bist was du einfach mal los schreist, dass das einfach befreit.
00:11:34: Und das ist eben so wichtig und... Auch die Stresshormone werden eben reguliert Ja?
00:11:43: Wenn wir uns Tränen anschauen.
00:11:46: Die emotionalen Träne enthalten ja höhere Menge an mit Hormone und Proteine, die mit emotionalen Stress zusammenhängen.
00:11:54: Also sie haben eine ganz andere Zusammensetzung als die Trainings zum Beispiel, die wir durch Zwiebelschneiden in den Augen haben.
00:12:02: Und deshalb wird eben auch darüber diskutiert, dass weinen helfen könnte, Stressreaktionen zu regulieren.
00:12:11: Es ist ein total spannender Prozess.
00:12:15: Beim Weinen wird ja eben häufig auch Oxytocin, also das Bindungs- und Berührungshormon ausgeschüttet.
00:12:22: Und Endorphine, die körbereigenden Schmerzhämme.
00:12:27: Das sorgt dafür, dass der emotionale Schmerzen, den du einfach hast – es ist ein richtiger Schmerze, das darf man nicht unterschätzen!
00:12:36: Diese Art und Weise, wie man früher damit umgegangen ist ... Ach ja, so schlimm ist es nicht.
00:12:40: in Indianer kennt kein Schmerzz, diese Sprüche kennst du mit Sicherheit auch.
00:12:46: Damit werden Gefühle weggedrückt.
00:12:50: Der emotionale Schmerz ist wirklich real und Endorphine sorgen eben dafür, dass der emotionale schmerz nachlassen kann das Nähe-und Verbundenheit zu anderen Menschen oder auch zu dir selbst entstehen kann Und auch dass wir uns sicherer fühlen.
00:13:08: ja denn besonders wenn wir in Der Gegenwart von Menschen, die uns nahestehen und liebevoll mit uns umgehen – Weinen ist das unglaublich heilsam für dich.
00:13:28: Schau dir mal kleine Kinder an!
00:13:30: Ja wenn sie weinen, sie laufen immer zu ihren Eltern weil sie hier die Nähe haben, die Verbindung und weil sie es so am schnellsten heilen und dass am heilsammsten ist.
00:13:43: Und während des Weihnachts arbeiten eben auch unterschiedliche Hinterregionen zusammen.
00:13:48: Ja, unter anderem die Amygdalatia das Gefühlszentrum.
00:13:52: eben ist der Hippocampus und auch der Präfrontale Cortex der für die Einordnung und die Regulation zuständig ist.
00:14:03: ja also du könntest so sagen wir vorstellen dass das Gehirn eben anfängt die Gefühle neu zu sortieren und dass die Emotionen Somit nicht mehr unterdrückt werden, also die Energie auch nicht mehr Unterdrückt wird sondern integriert wird.
00:14:19: und das macht einen unglaublichen Unterschied aus.
00:14:25: Und wenn ich da in diese Situation reingehe und noch mal zurückdenke wie es mir damals ging Ich weiß auch dass ich zu Hause nicht nur geweint habe Sondern so richtig geschlucht haben.
00:14:38: Und bei diesen Schluchzen, das kennst du mit Sicherheit auch.
00:14:41: Wenn jemand weint oder wenn du selbst weinst, dass sich dadurch die Atmung verändert.
00:14:46: und es ist auch gut so, weil dadurch entstehen tiefe Einatemzüge.
00:14:53: Manchmal können diese tiefen Einatemsüge wirklich wie Atemtechniken wirken, die den Vargusnerv stimulieren, die das autonome Nervesystem regulieren und der Körper eben so wieder langsam zur Ruhe kommt.
00:15:15: Und ich habe dir jetzt gerade auch schon viel genannt, was da alles im Körper passiert ja?
00:15:20: Und du siehst wie anstrengend das für den Körper ist, weil dein Snackensystem von einer ganz hohen Aktivierung in eine tiefe Entspannung wechselt.
00:15:36: Deswegen fühlt man sich danach Mühde, weil der Körper eben mit einem... Ja und ne, vereinfachen wir das mal.
00:15:45: Mit einem Reparatur- und Regenerationsprozess beginnt.
00:15:50: Und das ist unglaublich anstrengend!
00:15:54: Denkt da mal rein.
00:15:56: Versetzt sich mal in so eine Situation und denk mal darüber nach, in welchen Situationen du vielleicht geweint hast was bei dir hochkam und warum ich da auch mit dir darüber sprechen möchte is dass wir häufig denken, wenn ich doch ein Thema, einen Glaubenssatz bearbeitet habe.
00:16:21: Dann muss es mir doch gut gehen ja?
00:16:23: Dann darf ich nie wieder negative Gefühle haben dann muss sich im Flow sein!
00:16:28: Dann muss ich immer gut drauf sein.
00:16:31: aber so ist das eben nicht.
00:16:33: Ja Es ist immer ein Auf und ein Ab Es ist Immer Wenn du dir den Herzschlag anschaust, es ist immer Ein ab auf und ein ab Und so ist Das Leben immer.
00:16:43: Ja auch die negativen Situationen, negative Gefühle, Traumotaute die wir bearbeitet haben und die wir dran sind.
00:16:56: Auch die können immer wieder auftauchen.
00:17:01: das ist vollkommen in Ordnung, dass es vollkommen normal.
00:17:06: Du als Mensch wirst niemals so sein, dass wenn du ein Thema bearbeitet hast, dass das nie wieder auftauchen wird.
00:17:12: Es wird immer Situationen im Leben geben wo das auftaucht.
00:17:18: Auch wenn wir das eben bearbeitet haben, auch wenn wir schauen was wir gelernt haben daraus, wenn wir durch Resilienter geworden sind wird irgendwann ein Thema, irgendein Glaubenssatz immer wieder mal aufploppen.
00:17:33: oder vielleicht bist du auch so'n Mensch der sagt ich weine gar nicht ja?
00:17:37: Ich kann auch gar nicht weinen Dann bist du kein Mensch, der keine Gefühle hat und das hat auch häufig nichts mit vielen den Gefühlen zu tun.
00:17:45: Sondern da hat das Nervensystem dann gelernt, Gefühles sind nicht sicher ja?
00:17:51: Das kann aus emotionaler Vernachlässigung sein.
00:17:55: Setze wie eben reist dich zusammen so schlimm ist es nicht Traumata oder eine frühe Überforderung.
00:18:03: Ja dann schützt dein Körper dich indem er die Gefühlle sozusagen einfriert Und der Körper kommt dann eben in einen sogenannten Shutdown.
00:18:40: fließen.
00:18:41: Und vielleicht kennst du das ja auch von dir, wenn du wirklich mal so richtig geweint hast, so tiefgeweint hast dann ist vielleicht bei dir auch nach dem weinen Gefühl von Frieden mehr Verbindung mit Gefühl oder mehr Liebe aufgetaucht weil durch das Weinen eben auch sich das Herz Chakra öffnet und die Schutzmauern, die man so lange aufgebaut hat werden Weicher.
00:19:16: Und die alte Energie darf eben gehen, die Emotionen dürfen gehen, sie bleiben nicht im Körper gespeichert sondern die Energie darf gehen und manchmal hat man ja dann so das Gefühl danach es ist etwas abgefallen Ja?
00:19:34: Und bei mir war das eben auch so als ich da nochmal in diese Situation rein bin In diesem Glaubenssatz, in dieser Situation aus der Schule was jetzt dreißig Jahre her ist, das war einfach nochmal so befreiend und so wichtig dass ich da auch noch mal reingeguckt habe in diese Situation.
00:19:58: Und dass dieser Glaubenssatz auch nochmal aufgeploppt ist.
00:20:02: Auch wenn ich gerade darüber spreche merke, dass sich da auch nochmal ganz viel bei mir löst und ganz viel bewegt auch.
00:20:11: Ja?
00:20:12: Ich weiß es war nicht Mein Feder, es war nicht meine Schuld und ich habe alles gegeben.
00:20:21: Und das war super!
00:20:25: Es war gut was ich gemacht habe.
00:20:29: Ich muss mich auch nicht klein halten sondern dass was ich mache, das kann ich wirklich richtig gut.
00:20:35: Das darf auch anerkannt werden ja?
00:20:39: Dieses egal was ich machen wird mir genug sein wird.
00:20:44: einfach fühlt sich nicht mehr so schwer an, fühlt es sich nicht mal so hart an.
00:20:51: Und das ist eben auch was ich dir raten kann!
00:20:54: Ich habe mir schon gesagt wir schauen da später nochmal gleich rein was du da machen kannst ja wie du damit solchen Situationen umgehen kannst.
00:21:07: und neurowissenschaftlich ist es hier einmal wichtig auch dass du wenn du merkst negative Gefühle kommen hoch dass du dir mal anschaust, wo zeigt sich dieses Gefühl in dem Körper?
00:21:24: Ist das ein Herzklopfen?
00:21:25: Ist es eine flache Atmung.
00:21:27: Ist es vielleicht eine Hitze oder eine Kälte?
00:21:29: Hast du einen Glos in Magen?
00:21:31: Fühlt sich dein Herz schwer an deine Brust eng?
00:21:35: Hast Du Druck im
00:21:36: Hals?".
00:21:38: Und das Gehirn interpretiert eben diese Körbersignale!
00:21:41: Das ist total spannend wenn wir uns das biochemisch auch mal anschauen und physiologisch Und dadurch entstehen eben Gefühle wie Angst, Trauer und Wut.
00:21:54: Deswegen ist es so wichtig, dass wir anfangen zu verstehen, dass die Heilung nicht im Kopf beginnt sondern im Körper und dass wir da genauer hinschauen sollten, egal ob das jetzt aus wissenschaftlicher Sicht oder aus spiritueller Sicht.
00:22:13: Denn wissenschaftlich spricht man von der Regulation des Nervensystems, ja auch hormonelle Veränderungen, emotionale Verarbeitung im Gehirn und Aktivierung des Wahngussnerves wenn wir weinen.
00:22:25: Wenn wir eben in diese negativen Gefühle reingehen in den Prozess.
00:22:29: Und spirituell gesehen spricht man von loslassen alter Energie vom Öffnen des Herzens von der Rückkehr in einem neuen Zustand der inneren Verbundenheit.
00:22:45: Das siehst du auch das Beide Perspektiven, sowohl wissenschaftlich als auch spirituell letztendlich einen ähnlichen Prozess beschreiben und dass eben nur eine unterschiedliche Sprache gesprochen wird.
00:23:01: Und deswegen gibt es meiner Meinung nach nicht dieses Jahr du kannst das wissenschaftliche ist richtig oder das spirituelle ist richtig den häufigsten des ähnliche Prozesse nur eine andere Sprache gesprochen.
00:23:21: Und wenn eben diese negativen Gefühle anschauen, auftauchen ist es eben wichtig zu verstehen dass du einmal schaust wo spür ich gerade dieses Gefühl im Körper?
00:23:40: und das du dir nicht sagst immer passiert mir das dir nicht deine Geschichte permanent wieder erzählst, damit du sie eben noch fester im Gehirn, noch festser im Nervensystem verankert.
00:23:51: Ja also nächstes Jahr wie warum passiert mir das immer?
00:23:56: Was ich früher auch unglaublich gerne gemacht habe diesen Satz ja immer mehr immer wieder mich immer wieder zu fragen warum ausgerechnet mir das passiert Sondern dass du dir anschaust wo spüre ich denn gerade dieses Gefühl im Körper?
00:24:12: und da fragt dich vielleicht auch mal Ist das Gefühl, er warmen oder er kalt?
00:24:17: Ah, das ist vielleicht auch eine Farbe.
00:24:20: Ja, fühlt es sich eher schwer oder erleichtern... ...oder bewegt es sich da durch auch irgendwo hin im Körper.
00:24:28: Denn dadurch dass wir eben anfangen dieses Gefühl zu benennen, dieses Gefühl to beschreiben... Dadurch wird der Präfunktale Cortex aktiviert und das hilft ihr eben dann auch dieses Gefühl zur regulieren!
00:24:45: Und wichtig ist eben auch noch, dass dein Nervensystem das Signal braucht.
00:24:51: Ich bin gerade sicher!
00:24:53: Ja und wenn du merkst in solchen Situationen wo du unsicher wirst oder anfängst in Flucht oder in den Fight & Flight Modus zu kommen oder in Freeze ja was auch immer, dass du dir anschaust Dass du lernst ich bin grade sicher!
00:25:10: Das du anfängts den Spoten unter den Füßen zu spüren Dass du den Raum wahrnimmst, dass dein Atem wirklich bewusst wahrnommst und das dir auch bewusst wird.
00:25:28: Das Gefühl, das negative Gefühl was vielleicht gerade auftaucht ja, dass das nicht dauerhaft vorhanden sein wird denn Emotionen entstehen eben oft in Wellen.
00:25:41: Was eine Emotion verlängert, sind eben unsere Gedanken wie.
00:25:46: das darf nicht sein.
00:25:47: Ich muss aufhören das zu fühlen ja ich halte das nicht aus sondern dass dir bewusst wird okay dieses negative Gefühl ist gerade da und Das ist gerade absolut Blöd die Situation.
00:26:03: Und aber es wird auch wieder vergehen Ja das is ne Welle die gerade kommt und die sein darf auch wieder besser wird.
00:26:16: Und dass du nicht in diesen Widerstand reingehst, ja?
00:26:20: Das darf jetzt nicht da sein!
00:26:22: Denn wenn wir in den Widerstand reingehen, dann vergrößern wir häufig den Schmerz und das Leiden.
00:26:32: Wenn wir ständig gegen Gefühle ankämpfen bleibt unser Nervensystem eben angespannt und im Firefly-Modus.
00:26:43: Deine negativen Gefühle, auch wenn das gerade wirklich richtig Mist ist was du fühlst.
00:26:50: Dass Du Dich Fühle Willkommen Heißt ja weil dann beginnt häufig die Veränderung und Dann Kann Zu Dich fragen statt Wie werde ich denn diese Gefühle wieder los?
00:27:06: Frag dich da mal, da kann ich dich wirklich nur dazu einladen.
00:27:09: Das bewirkt so unglaublich viel dass du dir anschaust was möchte mir dieses Gefühl zeigen?
00:27:18: Denn vielleicht braucht dann einfach der verletzte Anteil ein bisschen mehr mit gefühlstaatsbewertung Ja und hör da wirklich mal in dich hinein.
00:27:27: Wir haben so sehr verlernt So unglaublich auf unseren Körper zu hören, auf unsere Emotionen und auch unsere Gefühle zu hören.
00:27:38: Wir leben so sehr in einer Welt, in der gerade negative Gefühlen nicht sein dürfen, in dem Schmerzen nicht sein durften.
00:27:48: Und dein Körper spricht einfach permanent mit dir.
00:27:52: Vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche wird dir immer etwas sagen wollen.
00:27:58: Die Frage ist nur, hörst du zu?
00:28:00: Oder unterdrückst du es weiter und gehst weiter in den Widerstand.
00:28:05: Und dann lass, wenn ein negatives Gefühl auftaucht Wenn eine Situation ist die dich gerade triggert Dann lass es da.
00:28:13: Ja heißes Willkommen.
00:28:15: Diese Gefühle dürfen für diesen Moment einfach da sein.
00:28:20: Du kannst sich fragen wo spür ich es?
00:28:22: Wie fühlt es sich an?
00:28:25: Aber du musst nichts verändern!
00:28:28: Du darfst dir auch den Raum geben Wo du dir dein Gefühl sagst ich's Sehe dich und du darfst da sein.
00:28:34: Und du musst dich nicht sofort
00:28:38: verändern.".
00:28:40: Und dann bleibt er mal für ein paar Minuten, und schau mal was sich da verändert!
00:28:47: Ja?
00:28:47: Und häufig ist es so dass ich gerade wenn wir die Gefühle nicht weg drängen wollen, würden wir uns erlauben das diese Gefühlen da bleiben, dass sie sich dann anfangen zu verändern Und das ist unglaublich faszinierend.
00:29:06: Das Spannende ist, dass das Gehirn und die Hormone und auch das autonome Nervensystem dann lernen, dass diese Gefühle nicht gefährlich sind.
00:29:17: Dass erweitert dann die Zeit – also man spricht von einem sogenannten Toleranzfenster – es der Bereich in dem du auch intensive Emotionen erleben kannst ohne sofort überwältigt zu werden.
00:29:36: Und spirituell gesehen würde man sagen, du erlaubst deinem Herzen endlich das zu fühlen was lange gesehen werden wollte und indem du nicht mehr von deinem Gefühl fließt entsteht oft genau das wonach sich so viele Menschen sehnen nach mehr Frieden nach mehr Freiheit und nach einer tieferen Verbindung zu dir selbst.
00:30:07: Und wenn du vielleicht auch gerade negative Gefühle erlebst, ja schreib mir gerne mal in die Kommentare rein wie das bei dir ist was du vielleicht schon probiert hast um diese gefühle zu integrieren was dabei hier ist.
00:30:25: Teil das gerne mehr mit mir.
00:30:26: Wenn du Menschen kennst, wo du das Gefühl hast, denen würde die Podcast-Folge auch gut tun und wir haben ja einfach alle wirklich so viele Päckchen mit uns herumzutragen, dann teile die Podcast Folge gerne mit diesen Menschen!
00:30:39: Und wenn du eines aus dieser Podcastfolge heute mitnimmst ... Dann vielleicht dass deine negativen Gefühle, wenn sie da sind, wenn Sie auftauchen so okay sind.
00:30:54: Die dürfen da sein, du darfst da hinschauen und Du bist so ok obwohl du vielleicht von diesen negativen Gefühlen immer wieder getrickert wirst und da immer wieder was aufploppt.
00:31:09: Ja also schau dir dein Gefühl an der negatives gefühl die negative situation was da kommt.
00:31:14: heiß ist sie willkommen Schenk ihnen raum schenke ihnen zeit und ich verspreche dir es wird immer wieder besser werden.
00:31:27: Ich danke dir so sehr vom Herzen, dass du mir zugehört hast.
00:31:31: Wenn du da noch tiefer einsteigen willst wie du mit diesen Situationen umgehen kannst dann schau bei mir gerne auf der Homepage vorbei im Holistician Coaching.
00:31:40: Da unterstütze ich dich ganz gerne.
00:31:42: Du kannst ein unverbindliches Gespräch einfach beim Buch und dann schaue ich wie die dich wie ich dir helfen kann.
00:31:48: Ich danke dir von Herzen, dass du mir deine Zeit und deinen Traum geschenkt hast.
00:31:53: Dass du bis zum Ende der Podcast-Folge dabei warst.
00:31:56: Wenn dir die Podcast Folge gefallen hat, hinterlasse mich gerne für eine Sterne Rezession auf einen deiner Podcastanbieter.
00:32:03: Bis zur nächsten Podcastfolge!
00:32:05: Smile in Breeze Deine Natalie.
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