Hör auf dich klein zu machen - 5 subtile Formen der Selbstablehnung

Shownotes

Wie oft sagst du „Sorry“, obwohl du gar nichts falsch gemacht hast?

„Sorry, dass ich frage.“ „Sorry, dass ich heute nicht kann.“ „Sorry, dass ich Zeit brauche.“ „Sorry, ich bin wahrscheinlich zu empfindlich.“

In dieser Folge von Love, Peace & Consciousness sprechen wir über 5 subtile Formen von Selbstablehnung – und darüber, warum wir uns oft klein machen, ohne es überhaupt zu merken.

Du erfährst, warum Rechtfertigen, ständiges Entschuldigen, Vergleichen, Überleisten und Gefühle wegdrücken oft alte Schutzstrategien deines Nervensystems sind. Und du bekommst konkrete Gegenbewegungen, mit denen du wieder klarer, liebevoller und selbstverbundener sprechen kannst.

Außerdem lade ich dich zur #NoSorryWeek ein: 7 Tage lang kein „Sorry“ für deine Bedürfnisse, Wünsche, Grenzen oder Gefühle.

Diese Folge ist für dich, wenn du oft das Gefühl hast, zu viel zu sein, dich ständig erklärst, schwer Nein sagen kannst oder deine eigenen Bedürfnisse hinten anstellst. Du darfst sichtbar sein, ohne dich zu rechtfertigen. Du darfst fühlen, ohne dich falsch zu machen. Du darfst Bedürfnisse haben, ohne dich dafür zu entschuldigen.

In dieser Folge erfährst du: ✨ warum Selbstablehnung oft leise und sozial akzeptiert ist ✨ welche 5 Muster dich kleiner machen, als du bist ✨ warum dein Nervensystem Anpassung manchmal mit Sicherheit verwechselt ✨ wie du „Sorry“ durch stärkende Sätze ersetzt ✨ wie du Grenzen setzt, ohne Schuldgefühl ✨ warum Selbstannahme echte Nervensystemarbeit ist

Challenge der Folge: 7 Tage sorryfrei mit der #NoSorryWeek.Folge mir auf Instagram oder Pinterest

Frage für dein Journal: Was würdest du sagen, wenn du dich nicht entschuldigen müsstest?

+++ Zur Podcastfolge "Die emotionale Sprache der Organe." - HIER ENTLANG+++

+++ Alle Infos zu Breahtwork & EFT findest du HIER+++

Alles Liebe, deine Natalie

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Love, Peace & Consciousness.

00:00:05: Dein Podcast in dem dein Herz auf deinem Verstand trifft!

00:00:11: Mein Name ist Nathalie Klug und ich freue mich so sehr dass du heute wieder mit dabei bist und ich danke dir von Herzen das du dir die Zeit hast für dich den Raum nimmst, für deinen Herz, für der Nervensystem, für dein inneres Wachstum.

00:00:29: Heute sprechen wir über ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so dramatisch klingt.

00:00:35: Und ich finde genau deshalb ist es so wichtig.

00:00:39: heute geht es nämlich um die Selbstablehnung aber nicht um die laute Form von Selbstablehnung bei der du dich vielleicht aktiv beschimpft und denkst Ich bin gut genug!

00:00:50: Ich bin falsch!

00:00:50: Ich kann das nicht sondern Wir wollen uns heute mal die leise Form des Selbstablähnungen anschauen die subtile, ja auch sozial akzeptiert ist.

00:01:02: Denn die Selbstablenung ist oft gar nicht laut!

00:01:05: Sie kommt nicht immer in großen inneren Dramen.

00:01:10: Manchmal kommt sie auch ganz höflich, manchmal kommt sie ganz vernünftig und manchmal ganz angepasst.

00:01:19: Und deshalb wollen wir uns heute mal anschauen was ist denn die Selbst ablehnungen?

00:01:23: Die fünf Formen der Selbstablehnung wenn du dich selbst nicht magst.

00:01:30: Und bleib auf jeden Fall bis zum Ende der Podcast-Volge, denn ich habe noch eine Übung für Dich mitgebracht!

00:01:39: Die wird super spannend.

00:01:40: da freue ich mich schon sehr drauf.

00:01:42: und jetzt würde ich sagen los geht's mit der Podcast Folge.

00:01:46: Ja so schön dass Du heute hier bist.

00:01:49: Ich danke Dir von Herzen Dass Du dir die Zeit nimmst und dass Du Dir den Traum auch nimmest.

00:01:56: Und ich finde, Selbstablehnung ist ein sehr wichtiges Thema.

00:02:01: Vor allem weil sie in unserer Gesellschaft heute auch total akzeptiert wird.

00:02:09: und bevor wir ein bisschen tiefer einsteigen wollen wir uns mal anschauen was ist denn die Selbstablehnung überhaupt?

00:02:16: Die Selbstablähnungen sind ja aus psychologischer Sicht ein tiefgreifender Zustand indem eine Person sich selbst kritisch feinselig oder ablehnend auch gegenübersteht und sie wird auch häufig begleitet von Gefühlen wie Scham, Schuld, Minderwertigkeit.

00:02:39: Und es handelt sich um eine verzerrte Selbstvergnehmung ja?

00:02:43: Es ist so ne Art finde ich negative Hypnose die wirkt weil wir die Dinge wiederholen und irgendwann dazu führt dass man sich selbst gar nicht so wirklich mag und auch für fehlerhaft hält.

00:02:59: Und die Selbstablehnung, was ich ja auch schon in dem Improß sagte ist gar nicht immer das große Drama oder dass die großen Dramen im Alltag passieren.

00:03:11: Die sind häufig ganz leise und klingen so nach.

00:03:15: Ich wollte nur mal kurz fragen Sorry, dass ich störe.

00:03:20: Ach, es ist nicht so wichtig Vergiss es!

00:03:23: Ich bin wahrscheinlich einfach zu empfindlich Andere kriegen das doch auch hin.

00:03:28: Ja, ich möchte da kein Drama machen!

00:03:31: Ich kann das schon noch übernehmen.

00:03:33: Das sind so die typischen Sätze dafür.

00:03:36: ja und vielleicht spürst du auch schon gerade dass dich irgendein Satz gerade irgendwo berührt?

00:03:43: Ja denn heute wollen wir uns eben mal genau diese fünf Substilen Muster anschauen in denen du dich eigentlich kleiner machst als du bist nicht um dich dafür zu verurteilen.

00:03:57: Nicht, um vielleicht noch eine weitere Sache zu finden die du angeblich falsch machst sondern damit du erkennst wer du bist ja und damit auch ein bisschen liebevoller wieder mit dir umgehst Dass du dir vielleicht auch mal anschaust.

00:04:15: wo lehne ich mich denn eigentlich selbst ab?

00:04:16: Ja obwohl ich mir eigentlich Sichtbarkeit nähe Klarheit oder Verbindung wünsche das wollen wir uns heute alles Mal anschauen.

00:04:25: Und vor allem möchte ich mir mit dir anschauen, wie kann ich beginnen mich nicht mehr ständig zu erklären?

00:04:32: Zu entschuldigen oder zurückzunehmen.

00:04:37: Denn du darfst Bedürfnisse haben!

00:04:39: Du darfst deinen Raum einnehmen und sagen was du fühlst.

00:04:42: Du darf sichtbar werden ohne dich dafür klein zu machen.

00:04:52: Bevor wir in die unterschiedlichen fünf Formen gehen, Raum öffnen für das Kleinmachen.

00:05:00: Viele Menschen machen sich nicht klein, weil sie schwach sind.

00:05:04: Sie machen sich klein Weil es einfach irgendwann mal sicherer war.

00:05:08: Ja, weil wir es vielleicht auch früh gelernt haben und vielleicht bist du auch einer dieser Menschen die früh gelernt hat wenn ich Nicht zu viel bin werde ich ihr geliebt.

00:05:18: Wenn ich mich anpasse gibt es weniger Konflikte.

00:05:21: Wenn ich meine Meinung zurückhalte bleibe verbunden.

00:05:25: Wenn ich die Bedürfnisse anderer wichtiger nehme, als meine eigenen werde ich gebraucht.

00:05:30: Oder wenn ich nicht widerspreche, werde ich nicht abgelehnt.

00:05:33: Das sind so diese typischen Muster und aus Sicht deines Nervesystems ergibt das total Sinn!

00:05:40: Denn unser Nervessystem ist nicht in erster Linie darauf ausgerichtet dass wir authentisch sind.

00:05:49: Überhaupt nicht.

00:05:50: Unser Nervessesystem ist zuerst darauf aus gerichtet dass wir sicher sind.

00:05:57: Und aus wissenschaftlicher Sicht ist das sehr spannend, denn unser nerves System bewertet ständig ob wir uns sicher fühlen oder gefahrt rot und das passiert auch nicht bewusst.

00:06:13: über deine Gedanken wie so viel passiert es unbewusst?

00:06:18: über die Körperwahrnehmungen?

00:06:21: Über den Tonfall?

00:06:23: Die Mimik?

00:06:24: Ne, Distanz.

00:06:27: Alte Erfahrungen und Erinnerungen.

00:06:30: All das spielt damit rein!

00:06:32: Und es gibt die sogenannte Polyvagaltheorie nach Steven Borges.

00:06:37: Das hast du vielleicht schon gehört?

00:06:39: Die hat den Begriff Neurozeption und die Neurozeption bedeutet dass dein Nervesystem permanent eine Umgebungsgente ja ohne dass du aktiv darüber nachdenken musst Und dein Nervesystem fragt dich permanent innerlich.

00:07:00: Bin ich sicher?

00:07:01: Bin ich verbunden, droht Ablehnung?

00:07:05: Droht ein Konflikt?

00:07:07: Drohrt Beschämung?

00:07:09: Bin nicht doch willkommen!

00:07:12: Und wenn dein Nervensystem eben gelernt hat, dass Sicherheit eigene Bedürfnisse oder klare Grenzen frisch mit Stress, Kritik, Liebesentzug und auch scharf verbunden waren... Dann kann es eben heute immer noch diese Schutzstrategien aktivieren.

00:07:32: Und dann machst du dich vielleicht klar, nicht weil du es bewusst willst sondern weil dein Körper gelernt hat.

00:07:39: Wenn ich mich anpasse bleibe ich sicher!

00:07:42: Wenn ich nicht widerspreche bleibe in Verbindung und wenn ich meine Bedürfnisse nicht zeige werde ich auch nicht abgelehnt.

00:07:50: oder wenn ich mich entschuldige bevor jemand wütend wird ja dann bin ich besser beschützt Und das Ganze wird ja teilweise so als Schwäche angesehen, aber es ist keine Schwäche.

00:08:05: Es ist ein erlerntes Schutzmechanismus, eine erlernte Schutzintelligenz deines Nervensystems.

00:08:16: und genau aus diesem Grund reicht es oft nicht einfach zu sagen sei doch selbstbewusster sag doch einfach nein mach dich doch nicht so klein Das weiß dein Kopf ja alles längst, dass du mehr Raum einnehmen darfst.

00:08:32: Dass du dich zeigen darfst.

00:08:34: aber dein Körper fühlt sich dabei vielleicht einfach noch nicht sicher.

00:08:39: und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.

00:08:43: Ja?

00:08:43: Nicht gegen Dich!

00:08:44: Nicht gegen Druck!

00:08:45: Nicht Gegen Selbstoptimierung.

00:08:47: Auf keinen Fall nutzen wir das zur Optimierung.

00:08:50: Es geht darum, dass Du Dich sicher fühlst dass du liebevoll in Regulation kommst und deswegen habe ich noch ein paar kleine Übungen für dich, die wir am Ende nochmal machen.

00:09:03: Habe ich für Dich mitgebracht?

00:09:05: Dass Du Dir das mal anschauest!

00:09:06: Wie verhältst Du Dich denn

00:09:07: überhaupt?!

00:09:08: Und wie kannst Du anders handeln?

00:09:11: Denn vielleicht hast Du gelernt wenn ich in diese Schutzmechanismus gehe dann bin ich sicher so eckig nicht an Dann werde ich auch nicht verlassen und es gibt kein Ärger.

00:09:24: Und weißt du was?

00:09:26: Genau diesen Schutzmechanismus, genau diese Schutzintelligenz war vielleicht mal richtig schlau.

00:09:36: Vielleicht hatte diese Anpassung geholfen durch Situationen zu kommen die für dich emotional herausfahren waren.

00:09:43: Ja, vielleicht war es als Kindsituationen, als Jugendlicher... Schauen wir uns noch mal die Schule an, das Schulsystem.

00:09:50: Wie sich Kinder dort anpassen müssen?

00:09:52: Auch dort entwickeln sie diese Schutzmechanismen und diese Schutzintelligenz.

00:09:57: Vielleicht war es aber auch ein Job in der Familie, in einer Beziehung... ...und vielleicht auch in einem Unfeld, in dem deine Wahrheit nicht wirklich Platz hatte.

00:10:08: Und du warst vielleicht noch klein!

00:10:09: Du hattest doch nicht diesen Raum, diese Größe, dieses Selbstbewusstsein, dich durchzusetzen, nein zu sagen.

00:10:18: Ja, dann hast du dich angepasst.

00:10:20: Dann hat dein Körper diesen Schutzmechanismus gelernt!

00:10:24: Wenn ich mich kleiner mache wird es ruhiger.

00:10:27: Wenn ich meine Gefühle wegdrücke werde ich nicht beschämt.

00:10:30: Wenn Ich mich entschuldige bevor jemand sau wird bleibe ich sicherer.

00:10:34: Wenn ich überleiste, werde ich anerkannt.

00:10:37: Und dafür ist unsere Gesellschaft ja heute leider auch so das gerade dieses Überleisten sich kleiner machen schon in der Schule anfängt, dass unsere Kinder das von klein an im Endeffekt auch lernen.

00:10:51: und das Problem ist was eben dieser Schutzmechanismus diese Schutzintelligenz war, was in irgendwelchen Situationen super für dich funktioniert hat weil es auch einfach für dich nicht anders ging.

00:11:06: was früher der Schutz war, kostet dich dann heute Energie.

00:11:12: Denn jedes Mal wenn du dich kleiner machst als du bist verlierst du ein Stück Verbindung zu dir selbst.

00:11:23: und genau das spürst Du irgendwann!

00:11:27: Vielleicht als Erschöpfung vielleicht als Groll vielleicht als innere Unruhe Als Druck auf der Brust Kloos im Hals Anspannung im Bauch, in der Schulter, im Nacken oder auch als Gefühl dass du dich ständig zusammennehmen musst.

00:11:46: Ja denn ein Körper merkt wenn Du Dich selbst verlässt und diese Selbstablehnung beginnt eben oft genau dort nicht weil du Dich hast das tun die wenigsten Menschen sondern weil du dich immer wieder übergehst und weil du das gelernt hast.

00:12:06: Und genau deshalb möchte ich mir mit dir die fünf subtilen Formen anschauen, mit denen du dich kleiner machst als du eigentlich bist.

00:12:18: Und... Die fünf subtil Formen von Selbstablehnung!

00:12:23: Die erste Form ist die Rechtfertigung.

00:12:26: Ja und schau da vielleicht mal in deinen Alltag rein in Gesprächen.

00:12:31: Vielleicht kennst Du Sätze wie.

00:12:33: Ich wollte nur mal kurz fragen.

00:12:35: Ich weiß dass das vielleicht blöd ist aber Ich hoffe, das ist okay.

00:12:39: Wenn ich... ...ich hätte da mal nur eine kleine Frage!

00:12:43: Ich kann es auch anders machen wenn das besser ab ist.

00:12:47: Wir lernen diese Verhaltensmuster wir lernen diese Redensarten.

00:12:52: Wir schauen die uns als Kinder von Erwachsenen ab und natürlich ist auch nicht jede Erklärung automatisch ne Selbst ablehnung.

00:13:00: Es gibt Situation in denen Erklärungen sinnvoll sind.

00:13:04: Es gibt situatione in denen Der Kontext hilfreich ist.

00:13:10: Aber beim Rechtfertigen geht es um etwas anderes.

00:13:14: Es geht darum, dass du deine Aussagen abschwest Bevor sie überhaupt ausgesprochen ist.

00:13:21: Du nimmst dir also selbst schon den Raum weg bevor jemand anderes überhaupt reagieren kann.

00:13:28: Und schau doch mal deinen Alltag rein.

00:13:30: Ja jeder von uns kennt Situationen wo wir uns rechtfertigen obwohl es vielleicht gar nicht notwendig ist.

00:13:39: Ich nenne dir mal ein Beispiel aus dem Alltag.

00:13:43: Du möchtest in deiner Freundin sagen, dass du dich heute nicht treffen möchtst?

00:13:48: Dass ihr das Treffen heute einfach zu viel ist.

00:13:53: und der klare Satz wäre einfacher ich kann heute nicht kommen ich brauche Ruhe aber stattdessen sagst du vielleicht es tut mir voll leid.

00:14:02: ich weiß ich hatte zugesagt und ich weiß auch dass es blöd ist Aber irgendwie war die Woche so viel und ich bin wahrscheinlich gerade ein bisschen drüber, aber wenn es dir wichtig ist, kann ich natürlich trotzdem auch vorbeikommen.

00:14:16: Merkst du da den Unterschied?

00:14:19: Der erste Satz steht!

00:14:22: Der zweite Satz kippt schon während des Sprechens um.

00:14:27: Das ist ein gravierender Unterschied – das ist auch ein gravrierender Unterschied was es in deiner Energie in deinem Körper ausmacht.

00:14:35: oder einen Job ganz typisch.

00:14:38: Du hast eine Idee in einer Meeting, in einer Besprechung und stattdass du sagst ich habe dazu einen Vorschlag.

00:14:46: Sagst du Ich weiß nicht ob das jetzt Sinn macht oder vielleicht habt ihr das schon bedacht aber ich wollte nur kurz sagen Und schon hast du deine eigene Idee verkleinert bevor sie überhaupt im Raum ist.

00:15:02: Die Rechtfertigung ist eben oft der Versuch Ablehnung zu vermeiden.

00:15:08: Es ist, als würdest du innerlich sagen, bitte sei nicht böse das ich etwas will.

00:15:13: Bitte lehn mich nicht ab weil ich eine Meinung habe.

00:15:16: Bitte finde mich nicht schwierig.

00:15:17: Bitte bleib mit mir in

00:15:18: Verbindung.".

00:15:21: Und auch hier darfst du wirklich ganz liebevoll auf dein nerves System schauen!

00:15:27: Denn wenn dein Körper mit Klarheit Stress verbindet dann versuchte vielleicht die Klarheit weicher zu verpacken Und du erklärst da nicht, weil es sachlich nötig ist.

00:15:45: Sondern du erkläerst, weil dein Körper Sicherheit sucht!

00:15:52: Aber deine Wahrheit braucht eben nicht immer eine Verteidigungsrede.

00:15:56: Ja?

00:15:56: Manchmal darf ein Satz einfach stehen – auch wenn das schwer ist und es wird am Anfang schwer sein.

00:16:05: Und dann nutze es jetzt ja wie.

00:16:07: ich möchte das nicht.

00:16:09: Ich brauche heute Ruhe.

00:16:15: Oder das passt für mich nicht.

00:16:17: Ja, Punkt!

00:16:18: Mehr nicht einfach stehen lassen.

00:16:21: Das ist nicht lieblos, das ist nicht kalt und es ist einfach klar.

00:16:30: Und die zweite Form von Selbstablenung ist sich ständig zu entschuldigen.

00:16:36: Hier meine ich nicht die echte Entschuldigung, denn wenn wir jemanden verletzt haben oder unachtsam waren... Was falsch gemacht haben, dann ist ein ehrliches.

00:16:48: Es tut mir leid wunderschön und heilsam.

00:16:53: Aber viele Menschen entschuldigen sich nicht für einen Fehlverhalten.

00:16:58: ja darum geht es mir gar nicht.

00:17:01: Viele Menschen Entschuldigen Sich Für ihre Existenz.

00:17:05: Ja und da gibt es Sätze ganz typisch gerade für uns Frauen Sorry dass ich störe.

00:17:12: sorry das ich frage.

00:17:13: sorry dass ich noch mal schreibe Sorry, dass ich müde bin.

00:17:18: Sorry, das ich Grenzen habe!

00:17:20: Sorry, daß ich nicht kann.

00:17:22: Sorry ,dass ich gerade emotional bin.

00:17:25: Ja und da könnten wir noch ewig so weitermachen Denn unter diesen Sätzen... Da liegt oft eine tiefe Prägung darunter.

00:17:38: Vielleicht hast du auch gelernt Ich darf nicht unbequem sein Ich darf niemanden zur Last fallen Ich darf nichts zu viel Raum einnehmen Ich darf nich schwierig sein oder einfach, ich darf das nicht.

00:17:50: Als ich meinen Weg ging, kam mir irgendwann dieser Satz und ich wusste es auch aus der Kindheit – Ich darf das Nicht!

00:17:59: Ja?

00:17:59: Und ich wusst sie nicht in welcher Situation was genau damit geweint war bis ich dahinter kam und das gelöst hatte.

00:18:06: Das hat wirklich gedauert.

00:18:08: aber es war immer dieses Satz, ich Darf das Nicht ja?

00:18:11: Das war meine Überzeugung.

00:18:12: Ich Darf dass nicht.

00:18:13: Ich darf niemanden zur Last fallen.

00:18:15: Ich Darf auch nicht unbequem sein.

00:18:17: Ich muss funktionieren.

00:18:20: Und ich darf auch nicht zu viel Raum einnehmen.

00:18:22: Also, ich werde so viele Glaubenssätze als mir das dann bewusst geworden ist.

00:18:28: Schau da vielleicht mal bei dir hin und kritisier dich auch bitte nicht dafür!

00:18:33: Ja wir lernen das ganz häufig früh in unserer Kindheit auch.

00:18:39: In der Psychologie gibt es dafür eben auch ein sehr interessantes Konzept.

00:18:43: Das nennt sich Self-Silencing.

00:18:45: also das bedeutet übersetzt dass du dich selbst zum Schweigen bringst Und dieser Begriff wurde anderen durch die Psychologin Dana Crowley-Jack bekannt.

00:18:58: und das Self-Silencing beschreibt eben ein Muster, bei den Menschen ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle oder Meinungen zurückhalten um Beziehungen, Harmonie oder Nähe nicht zu gefährden.

00:19:15: Und gerade wir Frauen kennen diese Muster sehr gut!

00:19:21: Nicht weil Frauen von Natur aus so sind, sondern weil wir früh lernen sei lieb.

00:19:27: Sei angenehm, sei nicht zu laut, sei schwierig, sei ländnisvoll, sei stark, sei für andere da und daraus entstehen eben irgendwann die inneren Programme.

00:19:39: ja wie ich sage lieber nichts?

00:19:41: Ich entschuldige mich lieber vorher!

00:19:44: Ich mach lieber keinen Konflikt, ich falle lieber niemandem zulässt.

00:19:51: Das ist eben so tief in uns verwurzelt.

00:19:54: Und was mir gerade dazu einfällt, das möchte ich dir noch erzählen weil es für mich einfach so passend war und Weil es mir wirklich im Gedanken geblieben ist.

00:20:07: Ich habe dazu bei Social Media.

00:20:09: Ich glaube dass war bei Instagram hab ich ihn real gesehen.

00:20:12: In dem claim drüber stand einfach nur Es heißt Mutter Natur ja und in dem Video alle Naturgewalten zu sehen.

00:20:21: Überschwemmungen, Gewitter, Hagel, Erdbeben, Ozeane mit Meter hohen von Wellen.

00:20:33: und ich habe mir dieses Video noch angeschaut und dachte ja das passt wirklich!

00:20:36: Die Frauen haben von klein an gelernt uns zurückzunehmen, zurückzuhalten leise zu sein.

00:20:42: aber Mutter Natur schau sie dir an die ist nicht leise.

00:20:47: Wenn die loslegt, Mutter Natur, dann wird es laut.

00:20:49: Dann wird das wild!

00:20:50: Dann wird es heftig und Mutter Natur ist verdammt egal ob es jemanden passt oder nicht.

00:20:57: Die macht einfach die Dinge.

00:20:59: Und ich fand das so passend und so einprächsam und deswegen wenn deine inneren Programme auch daraus geworden sind wir kommen mal wieder zum Thema zurück Es war für mich einfach nur gerade noch wichtig das Los zu werden.

00:21:17: Sag lieber nichts, ich entschuldige mich lieber vorher.

00:21:21: Ich mach lieber keinen Konflikt!

00:21:23: Ich will niemanden zur Last fallen.

00:21:25: ja wenn du das auch früh gelernt hast Dann ist das Problem daran Wenn du dich immer wieder selbst zu schweigen bringst entsteht innerlich oft nicht mehr die Verbindung zu dir Ja sondern du fängst an dich selbst zu distanzieren.

00:21:44: Du bist zwar nach außen angepasst aber nach innen wird es verdammt eng Und diese Enge zeigt sich dann in Erschöpfung, Traurigkeit, innere Gereizzeit, körperliche Anspannungen oder das Gefühl nicht wirklich gesehen zu werden.

00:22:02: Gerade diese körperlichen Symptome treten immer wieder auf und nehmen die auch bitte wahr.

00:22:09: – ja ich habe dazu auch schon Podcast-Folgen aufgenommen, die verlinke ich dir noch mal in den Shownotes Und wir übersehen das so gerne, ja?

00:22:17: Aber wir haben diese Situation so häufig in Alltag.

00:22:20: Egal ob im Job oder in der Familie oder in einer Beziehung – wenn du vielleicht dein Partner sagst, dass dich etwas verletzt hat!

00:22:31: Doch statt zu sagen, mich hat es gestern verletzt was du sagtest beginnst du vielleicht mit Sorry.

00:22:36: ich weiß ich bin wahrscheinlich wieder ein bisschen zu sensibel aber irgendwie hat mich das gestern getroffen und schon fängst du wieder an dich zu entschuldigen.

00:22:46: Du entschuldigst dich für deine Gefühle, bevor du überhaupt gehört werden konntest.

00:22:52: Oder du schreibst in der Kollegin Sorry dass ich nochmal Nachfrage... Ja dabei ist eine Nachfrage nicht so viel du dich entschuligen musst!

00:23:01: Viel passender wäre doch der Satz Danke das du dir kurz Zeit nimmst.

00:23:04: Ich habe noch ne Rückfrage.

00:23:06: Ja spürst du da den Unterschied?

00:23:09: Das Sorry macht dich oft klein Aber ein Danke hält dich in Würde Und probier das vielleicht mal auf, ja?

00:23:19: Statt dass du sagst sorry, dass ich zu spät bin.

00:23:22: Kannst du sagen danke, dass du gewartet hast.

00:23:25: oder statt Sorry, dass sich heute nicht kann, kannst du sagen Danke für dein Verständnis.

00:23:31: Heute brauche ich Zeit für mich.

00:23:34: Oder statt sorry, daß ich das anspreche?

00:23:36: Kannst Du sagen Mir ist wichtig Das ehrlich anzusprechen Ja denn Du musst dich Nicht Für Deine Bedürfnisse entschuldigen Du musst dich nicht für deine Gefühle entschuldigen und du musst dich auch nicht für Deine Grenzen entschulgen.

00:23:54: Du darfst Verantwortung übernehmen, ohne Dich selbst

00:23:58: abzuwerden.".

00:23:59: Das ist ganz wichtig!

00:24:05: Und die nächste Form der Selbstablenung, die wir im Alltag immer wieder machen gerade im Bereich Social Media wenn wir uns mit anderen Menschen umgeben, ist der Vergleich.

00:24:19: Ja, und ich glaube wir kennen das wirklich alle.

00:24:22: Ich kenne keinen Menschen der sich nicht vergleicht!

00:24:25: Wir schauen nach links, wir schauen noch rechts, wir sehen auf Social Media, wir schauen auf Kolleginnen, Freundinnen andere Frauen, andere Menschen, andere Familien Und plötzlich verlieren wir den Kontakt zu unserer eigenen Wahrheit.

00:24:40: Vielleicht denkst du dir die ist schon viel weiter Die macht das viel besser Die ist viel entspannter, die hat mehr Erfolg.

00:24:48: Das sieht besser aus.

00:24:50: Wieso kriegt die Familie Arbeit und Beziehung irgendwie unter einem Hut?

00:24:53: Und ich nicht.

00:24:55: Die ist disziplinierter, die ist mutiger, die is spiritueller... Also dieses Spielchen könnten wir ewig weitermachen!

00:25:04: Und wenn du dich vergleichst, verlässt du dabei deinen eigenen Weg.

00:25:11: Denn Vergleichen ist nur ein Blick nach außen Es ist ein Weggehen von dir selbst.

00:25:20: Denn du fragst nicht mehr.

00:25:23: Was brauche ich gerade für mich?

00:25:26: Was ist mein Tempo.

00:25:28: Was ist gerade wahr für mich, was ist mein Weg?

00:25:32: Was fühlt sich in meinem Körper Stimmig an?

00:25:35: Sondern du fängst an zu fragen Warum bin ich nicht wie sie?

00:25:40: Bestes Beispiel aus dem Job Eine kollegensprechte Meeting souverän schnell klar und direkt.

00:25:47: Und vielleicht bist Du erfeinfühliger Intuitiver!

00:25:51: Du brauchst zwar etwas länger um Gedanken zu sortieren Aber vielleicht nimmst du dafür Zwischentöne wahr.

00:25:58: Und statt deine eigene Qualität zu erkennen, denkst du ich bin nicht so professionell wie sie.

00:26:05: dabei bist du vielleicht nicht weniger kompetent.

00:26:08: Du bist nur anders.

00:26:10: oder in der Beziehung.

00:26:11: du siehst Paare die scheinbar alles leicht hinbekommen gemeinsame Reisen machen das posten glückliche Bilder teilen liebevolle Kommentare schreiben und du denkst Bei mir stimmt irgendwie was nicht.

00:26:26: Aber du siehst eben nicht den ganzen Raum, ja?

00:26:28: Du siehst nur einen kleinen Ausschnitt und vergleichen.

00:26:34: wir dann zur Selbstablenung wenn du deine eigene Wahrheit abwertest weil sie nicht aussieht wie dir eines anderen Menschen.

00:26:44: Und auch hier können wir wieder auf unser Gehirn schauen Denn unser Gehirt versucht ständig uns einzuordnen.

00:26:52: Es vergleicht es bewertet er sucht nach Orientierung.

00:26:57: Das ist nicht grundsätzlich falsch, ja?

00:27:00: Den Vergleichen kann auch inspirierend sein.

00:27:03: Aber wenn vergleichen zu einem dauerhaften Beweis gegen dich wird entsteht eben Stress und dann geht es nicht mehr um Inspiration, dann geht das um innere Abwertung.

00:27:18: Und deshalb kannst du dir meine ganz wichtige Frage stellen Nutze ich Vergleichen zur Inspiration oder nutze ich ihn als Beweis Gegen mich?

00:27:28: macht das mein Alltag?

00:27:31: Da kommt spannende Dinge raus, das kann ich dir versprechen.

00:27:36: Denn die Inspiration macht eben weit und die Selbstablehnung macht eng!

00:27:44: Und wenn du dich nach einem Vergleich kleiner, schlechter, angespanter oder minderwertiger fühlst dann ist es eben kein gesunder Vergleich mehr.

00:27:56: Dann darfst Du zurück zu Dir kommen Zu Deinem Körper Zu deinem Weg Zu deinim Tempo Und vielleicht darfst du dir dann sagen, ich muss nicht jemand anders werden um wertvoll zu sein.

00:28:14: Ich bin gut so wie ich bin!

00:28:17: Ja, versuch das wirklich mal im Alltag.

00:28:19: Teil mir das auch gerne in den Kommentaren.

00:28:22: Es kommen so spannende Dinge dabei raus.

00:28:28: und die vierte Form der Selbstablenung, die wir uns anschauen wollen ist das Überleisten ja?

00:28:33: Das ist ein großes Thema Denn gerade bei Menschen, die sehr feinfühlig sind sehr verantwortungsbewusst, sehr empathisch, sehr reflektiert.

00:28:46: Bedeutet überleisten ganz häufig?

00:28:49: Ich gebe mehr als ich eigentlich kann!

00:28:52: Ich funktioniere über meine Grenzen hinaus – ich sage ja obwohl mein Körper nein sagt.

00:28:58: Ich mache es besonders gut damit niemand enttäuscht ist.

00:29:07: oder ich versuche, meinen Wert durch Leistung zu beweisen.

00:29:12: Ja und auch dahinter liegen oft tiefe Glaubenssätze wie Ich bin liebenswert wenn ich nützlich bin, ich bin wertvoll wenn ich etwas leiste, ich werde gesehen wenn ich funktioniere, ich würde gebraucht wenn ich stark bin.

00:29:26: ja und auch das ist eben was in unserer Gesellschaft dieses Überleisten immer mehr zu geben immer noch meine Schippe draufzulegen über die eigenen Grenzen zu gehen wird so gern gesehen und es wird so akzeptiert in unserer Gesellschaft.

00:29:43: Ja, gerade im Job du bist hier die immer noch alles immer schnell einspringt, du bist die die noch eine Aufgabe übernimmt, Du bist die wie die Fehler andere ausgleicht, du bis die die immer reichbar bleibt, du bist die die alles im Blick hat Und alle sagen wow auf dich kann man sich immer verlassen aber das Problem ist innerlich bist du irgendwann erschöpft Und hier sollten wir wirklich mal drüber nachdenken, weil dieses immer schneller höher weiter wie es bei uns so gerne gesehen wird.

00:30:18: Wie es in unserer Gesellschaft so akzeptiert ist – das kann auf Dauer nicht gut gehen!

00:30:24: Oder vielleicht auch in der Beziehung oder in der Familie?

00:30:27: Vielleicht bist du ein Mensch, der sofort spürt wenn jemand schlecht gelaunt ist und du versuchst Harmonie herzustellen.

00:30:33: Du kümmerst dich, fragst nach, erklärst, beruhigst, hältst aus, passt dich an Und irgendwann fragst du dich, und wann hält eigentlich mal jemand mich?

00:30:46: Und überleisten ist eben eine so gut getannte Form von Selbstablehnung.

00:30:52: Denn nach außen sieht es wie stärker aus – Wie Kompetenz!

00:30:56: Wie Liebe!

00:30:57: Wie Verantwortungsgefühle!

00:31:00: Aber innerlich kann es eben bedeuten, meine Bedürfnisse zählen weniger.

00:31:05: Meine Grenzen sind nicht so wichtig.

00:31:07: Ich muss etwas tun um bleiben zu dürfen.

00:31:09: Ich muss leisten, um geliebt zu werden.

00:31:13: Ja und natürlich wenn du Mama bist, wenn du kleine Kinder hast dann musst du dich kümmern ganz klar!

00:31:18: Ja aber schau mal wann es im Alltag oder in der Familie, in der Beziehung auch Situationen gibt ja wo du vielleicht Verantwortung abgeben kannst und trotzdem bist du immer diejenige die für alle da ist und alles managed Und innerlich kann dabei nämlich so ein Konflikt entstehen.

00:31:42: Ja, es kann sein dass du dich innerlich irgendwann fragst um Zellen.

00:31:47: meine Bedürfnisse weniger Meine Grenzen sind also nicht so wichtig.

00:31:51: und oder ich muss etwas tun bleiben zu dürfen Ich muss leistet und geliebt zu werden.

00:31:57: Das ist eben auch körperlich sehr wichtig ja denn wenn Du dauerhaft über deine grenzen gehst Bleibt dein System oft in einer inneren Aktivierung.

00:32:07: Da bist du immer in diesen sogenannten Funktionsmodus.

00:32:11: Du erledigst, du organisierst und denkst voraus – du hältst zusammen!

00:32:15: Aber dein Körper kommt eben nicht wirklich in die Entspannung.

00:32:20: Stresshormone, Muskelanspannung, innere Alarmbereitschaft ohne das Gefühl ständig anzusehen können sich dadurch eben verstärken ja?

00:32:30: Und du bist in diesem ständigen Überlebens-Modus.

00:32:35: Das ist auch ein Nervosystem Thema.

00:32:38: Gerade bei den Breastwork-Reisen, bei den breastwork Sessions habe ich so viele Mamas eben da.

00:32:44: So viele Frauen die permanent nur funktionieren, die im Total Mental Lord sind und weil es einfach so viel ist und irgendwann zeigt sich das eben nicht nur in der Psyche in den Emotionen sondern auch in deinem Körper Denn auch dein Körper braucht Anerkennung Das ist ganz wichtig Ja?

00:33:04: Das Nervosystem braucht auch Anerkennen Und dein Körper braucht auch Erholung, er braucht Sicherheit und er braucht Pausen.

00:33:13: Und er braucht ein Signal dass du nicht nur leisten musst um wertvoll zu sein Denn dein Wert beginnt nicht erst dort wo du dich verausgabst denn Du bist nicht wertvoll weil du alles trägst.

00:33:28: dafür meine Hochachtung.

00:33:30: ja ich bin selbst Mama und an alle Frauen, an alle Mamas, an allen Männern aber auch Väter teilweise die wirklich so viel managen ziehe ich jeden Tag mein Hut vor.

00:33:40: Aber ich möchte dass du auch für dich wirklich... Wenn es nur dieses Einsatz aus dieser Podcastfolge ist Du bist wertvoll weil du bist Scheiben dir vielleicht gerne aufhängen dir den Zettel irgendwo hin.

00:33:55: Du bist Wert voll weil du bist Und manchmal ist der heilsamste Satz Nicht, ich schaffe das noch.

00:34:07: Sondern... Ich merke dass es mir zu viel ist.

00:34:12: Das ist so ein großer Gamechanger wenn du anfängst wirklich darauf zu achten Ja und dich selbst wahrnimmst Deine Gefühle anerkennst Und diese Gefühlen eben nicht wegdrückst.

00:34:26: Da sind wir schon bei der fünften subtilen Form von Selbstablehnung.

00:34:31: Gefühl wegdrücken Das ist auch etwas, was in unserer Gesellschaft sehr akzeptiert ist.

00:34:37: Wir sagen immer es schon okay – Ist nicht so schlimm.

00:34:41: Ich will kein Drama machen!

00:34:42: Ich bin ein bisschen empfindlich heute.

00:34:45: Ich muss mich einfach zusammenreißen.

00:34:48: Ich darf nicht so empfindlig sein.

00:34:50: Andere haben's noch schwerer.

00:34:52: Ich sollte dankbarer sein Ja und natürlich Dankbarkeit ist wunderschön Dankbarkeit ist wertvoll Dankbarkeit ist ein Game-Changer und natürlich ist es auch wertvoll, Dinge einordnen zu können.

00:35:07: Aber manchmal benutzen wir diese Ebenseite eben nicht um uns zu regulieren sondern um uns übergehen Denn ich fühle wegzudrücken bedeutet nicht dass es verschwindet Es bedeutet nur das dein Körper ist tragen muss.

00:35:26: Ja wenn Traurigkeit kein Raum bekommt wird sie vielleicht so schwere wo die keinen Ausdruck bekommt wird vielleicht zur Anspannung.

00:35:37: Angst, die nicht gesehen wird, wird vielleicht zu Kontrolle.

00:35:41: Unsicherheit, die keinen Platz haben darf, wird zum

00:35:44: Perfektionismus.".

00:35:47: Und auch dazu gibt es so spannende wissenschaftliche Hintergründe!

00:35:51: Der Emotionsforscher James – ich hoffe, ich spreche ihn richtig aus – Gross hat viel zur sogenannten Emotionenregulation geforscht und eine Form der Der Emotionsregulation ist eben die emotionale Unterdrückung.

00:36:08: Und die ist verdammt gesellschaftsfähig!

00:36:11: Das bedeutet, wir versuchen ein Gefühl nicht zu zeigen obwohl es innerlich aktiv ist und nach außen kann das sehr kontrolliert wirken ruhig angepasst stabil aber innerlich kann es in deinem Körper weiterhin sehr stark ab tief sein und vielleicht ist auch dein Gesichtsausdruck dann ruhig, deine Stimme ist kontrolliert.

00:36:35: Der Satz ist angepasst aber der Herzschlag die Muskelspannung, der Cortisol-Spiegel also die Stressaktivierung und die innere Anspannungen können trotzdem erhöht sein.

00:36:51: Und das erlebe ich auch immer wieder in den Pressworkreisen.

00:36:53: ja wenn diese Maske mal fallen darf, was da alles so hochkommt und wie befreit sich dann die Teilnehmer auch fühlen.

00:37:01: Schaut euch gerne nochmal auf der Homepage vorbei und in den Show Notes findet die nächste online Presser-Kreise im Juni statt.

00:37:10: Da findest du alle Infos auch noch einmal auf der homepage.

00:37:13: Kommen wir zurück zum Thema.

00:37:14: Und das ist eben sehr wichtiger Punkt!

00:37:17: Viele Menschen verwechseln Kontrolle mit Regulationen.

00:37:23: Das ist ein gewaltiger Unterschied.

00:37:26: Kontrolle sagt, ich darf das nicht fühlen.

00:37:29: Ich muss mich zusammenreißen!

00:37:30: Ich muss funktionieren!

00:37:32: Ich darf niemandem zeigen, dass mich das trifft.

00:37:35: Aber die Regulation sagt... ...ich merke da ist etwas.

00:37:42: Ich kann damit sein.

00:37:44: Ich darf meine Gefühle benennen.

00:37:47: Ich durfte sie wahrnehmen.

00:37:49: Ich dürfe erst mal atmen und ich muss es auch nicht gegen mich verwenden.

00:37:55: Ja, das ist ein riesiger Unterschied.

00:37:59: Spürt ihr vielleicht gerade mal in die Sätze rein?

00:38:04: Und spür mal in diese Situation rein.

00:38:06: Du hast dich gestritten und du bist in einer Situation, wie jemand hat dich gerade verletzt... ...und es hatte ich tief getroffen!

00:38:16: Aber statt dass du dir innerlich sagst Aua, das hat weh getan, sagst du vielleicht Ich stelle mich bestimmt nur an.

00:38:26: Und in diesem Moment passiert etwas Entscheidendes.

00:38:32: Nicht nur die andere Person hatt' ich vielleicht nicht gesehen Nicht nur die andere Person.

00:38:40: Du selbst siehst dich auch nicht, oder du bist wütend weil deine Grenze überschritten wurde.

00:38:46: aber du denkst ich darf nicht wütends sein.

00:38:49: Ich darf nicht schwierig sein und dadurch bleibt deinem Wut im Körper stecken.

00:38:56: Und Gefühle wegzutrecken ist oft der Versuch liebenswert zu bleiben.

00:39:03: Aber merk dir du bist nicht weniger liebems wert.

00:39:07: wenn du fühlst und wenn du gefühl immer wieder unterdrückst zeigen sie sich irgendwann sowieso in körperlichen Symptomen.

00:39:18: Und spätestens dann solltest du anfangen zu reagieren und mal genauer hinzuschauen, wo diese Symptome herkommen und nicht einfach die nächste Tablette reinwerfen um sie weiterhin zu unterdrücken.

00:39:33: Du bist nicht weniger liebenswert wenn du fühlst!

00:39:37: Du bist Nicht falsch weil du traurig bist!

00:39:39: Du Bist nicht schwierig weil du wütend bist!

00:39:43: Du bist nicht zu viel bei deinem Körper reagiert.

00:39:50: Gefühle sind kein Beweis dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt!

00:39:57: Gefühlen sind Signale – sie zeigen dir hier ist etwas wichtig, hier ist eine Grenze, hier ein Bedürfnis, hier vielleicht auch noch ne alte Wunde die Gehalt werden darf oder hier möchte etwas gesehen werden und vielleicht beginnt die Selbstannahme genau dort.

00:40:16: Nicht indem du jedes Gefühl sofort löst Das funktioniert sowieso nicht, sondern indem du es nicht mehr gegen dich verwendest.

00:40:29: Das ist so ein gewaltiger Unterschied!

00:40:32: Fangen an deine Gefühle willkommen zu heißen.

00:40:36: ja wir machen wie gesagt da auch nochmal paar Übungen dazu in den nächsten sieben Tagen.

00:40:44: so kann ich viel kann ich dir schon mal verraten.

00:40:47: hört ihr auf jeden Fall die Podcastfolge noch bis zum Schluss an.

00:40:50: aber es ist so wichtig dass Du das anerkennst Ja, dass es da sein darf.

00:40:55: Weil irgendwann wie gesagt zeigt es sich im Körper und dann dauert es länger, ist wir tiefer.

00:41:01: Es ist umständlicher.

00:41:04: Der Körper schreit einfach irgendwann.

00:41:07: ja der Körper lässt sich nicht betrügen Und deswegen ist es so wichtig das du darauf hörst und deine Gefühle nicht wegdrückst.

00:41:16: Das waren also die fünf Formen, die wir uns angeschaut haben.

00:41:18: Die Rechtfertigung, die Entschuldigung, das Vergleichen, das Überleisten und Gefühle wegdrücken.

00:41:25: Und vielleicht hast du dich in einer Form wiederkannt?

00:41:29: Vielleicht auch in mehreren?

00:41:32: Und das ist völlig normal!

00:41:34: Noch einmal, dass es keinen Grund dich zu verurteilen... ...das ist einfach eine Einladung noch bewusster zu werden.

00:41:40: und wir alle Haar-Menschen sind in diesen Formen irgendwo, weil wir einfach das von klein an so gelernt haben.

00:41:49: Wir wollen uns trotzdem mal anschauen wie du bewusster werden kannst und was du tun kannst wenn du dich selbst nicht magst.

00:41:57: Denn Veränderung beginnt nicht damit dass du alles sofort anders machst.

00:42:03: Veränderungen beginnen damit dass Du merkst Ah hier verlasse ich mich gerade.

00:42:08: ja hier mache Ich mich klein Hier spreche ich nicht meine Wahrheit aus sondern meine Angst.

00:42:13: Hier versucht mein Nervensystem mich zu schützen.

00:42:17: Deswegen will ich mit dir noch mal ein paar Übungen anschauen, die du in deine Alltag integrieren kannst.

00:42:23: Ganz wichtig auch dass du dir hinter die Ohren schreibst das du dir merkst.

00:42:28: es funktioniert nicht.

00:42:29: von heute auf morf.

00:42:30: Transformation beginnt im Alltag und man muss jeden Tag weiter fühlen!

00:42:35: Die erste Übung dich dir vorstellen möchte ist, dass du eine klare Aussage aussprichst ohne sofort eine Erklärung hinterherzuschieben.

00:42:46: Zum Beispiel Ich möchte das nicht, ich brauche heute Ruhe, ich sehe das anders.

00:42:52: Das passt für mich nicht!

00:42:53: Ich wünsche mir mehr Klarheit, ich brauch noch Zeit, ich kann das nicht übernehmen.

00:42:59: oder ich möchte darüber nachdenken und dann Pause.

00:43:04: Nicht sofort erklären Nicht sofort relativieren Nicht sofort zehn Gründinnen Nicht sofort prüfen, ob die anderen Person noch okay mit dir ist.

00:43:15: Einfach stehen lassen!

00:43:18: Und das kann dann am Anfang total ungewohnt sein.

00:43:21: Ja und dein nerves System wird wahrscheinlich auch unterruhig werden?

00:43:26: Und vielleicht denkst du dir ja dann auch oh Gott das klingt hart.

00:43:29: Was denkt denn die andere Person jetzt?

00:43:30: von mir müsste ich nicht mal mehr erklären Jetzt bin ich doch egoistisch.

00:43:35: Nein bist du nicht.

00:43:37: Lass es einfach stehen und sag dir dann innerlich Klarheit ist nicht lieblos.

00:43:44: Ein klarer Satz ist nicht automatisch hart, ein Nein ist keine automatische Ablehnung, eine Grenze ist kein automatisches Egoismus.

00:43:55: Du darfst freundlich und klar sein.

00:43:58: In dem du zum Beispiel sagst ich kann heute nicht kommen, heute brauche ich Ruhe.

00:44:02: Ja das ist klar!

00:44:03: Das ist nicht unhöflich, das ist nicht dramatisch, das is ehrlich oder in dem du sagst Ich habe dazu eine ganz andere Perspektive.

00:44:13: Auch das darf stehen!

00:44:15: Ja und hier wird es dann neurobiologisch auch ein bisschen spannend, denn neue Beziehungserfahrungen verändern nicht nur unsere Gedanken – sie verändern nach und nach auch unsere inneren Erwartungen.

00:44:30: Wenn du also immer wieder erlebst ich spreche einen Bedürfnis aus und die Welt bricht nicht zusammen.

00:44:39: Ich sage meine Meinung und ich bleibe verbunden.

00:45:12: Und Liebe bedeutet nicht, dass ich mich selbst verlassen muss und je öfter du übst klare Sätze auszusprechen desto mehr lernt das dein nerves System.

00:45:25: Ich darf Raum einnehmen und bleib trotzdem sicher!

00:45:31: Ja also es ist ganz wichtig hör da wirklich auch auf deinen Körper rein und wie gesagt am Anfang kann ich dir versprechen er wird sich unsicher anfühlen.

00:45:43: Die zweite Übung, die ich dir mitgebracht habe ist, dass du deine Bedürfnisse benennst bevor du dich erklärst.

00:45:50: Ja zum Beispiel ein super Einstieg ist mir ist wichtig.

00:45:54: Zum Beispiel mir ist es wichtig das wir ehrlich miteinander sprechen.

00:45:59: Mir is wichtig heute Abend zur Ruhe zu kommen.

00:46:02: Mir ist wichtig, dass meine Grenzen respektiert werden.

00:46:05: Mir Ist wichtig, daß sich Zeit habe darüber nachzudenken.

00:46:10: Mir Is Wichtig Dass Wir eine Lösung finden die für uns beide stimmt.

00:46:15: Ja, also du merkst dieser Satz bringt dich sofort in Verbindung mit dir und du sprichst nicht aus Angriff!

00:46:22: Du sprichest nicht aus Rechtfertigung!

00:46:25: Du spielst aus deinem Inneren Wert.

00:46:30: Der Satz den wir vorhin hatten das Beispiel mit der Beziehung ich weiß nicht ob du dich da gerade noch dran erinnerst Statt dass du sagst sorry Ich weiss ich nahe.

00:46:39: wahrscheinlich Können wir nochmal darüber sprechen?

00:46:41: Ich bin auch ein bisschen ziebel.

00:46:42: vielleicht Könntest du sagen Mir ist wichtig dass wir das nicht einfach stehen lassen.

00:46:50: Ich möchte gerne noch einmal darüber sprechen.

00:46:54: Spürst du den Unterschied?

00:46:57: Der zweite Satz ist klarer, er ist wütelfoller!

00:47:01: Er macht dich nicht klein oder im Job.

00:47:05: stattdass du sagst ich hoffe es ist okay.

00:47:07: wenn ich das jetzt sage könntest du sagen mir ist wichtig dass wir diesen Punkt noch berücksichtigen.

00:47:14: Das ist kein Angriff, das ist Präsenz und Präsens is eine Form von Selbstannahme.

00:47:21: Und damit sagst du, meine Wahrnehmung hat Platz?

00:47:26: Mein Bedürfnis hat Platz.

00:47:27: Meine Stimme hat Platz!

00:47:31: Und das nächste was wichtig ist und ich finde die Übung so wichtig im Alltag dass Du ein Gefühl aussprichst ohne es sofort zu lösen.

00:47:42: Das ist vielleicht die tiefste Übung die Du so im Alltag jetzt für heute mitnehmen kannst.

00:47:48: Sprich ein Gefühl aus ohne es so fortzulösen.

00:47:52: Zum Beispiel Ich bin gerade unsicher.

00:47:54: Ich bin traurig, ich merke dass mich das Wüten macht.

00:47:58: Ich fühle mich gerade überfordert, ich bin verletzt und brauche einen Moment!

00:48:03: Für viele Menschen ist es unglaublich umgewohnt, Gefühle einfach auszusprechen und sie stehen zu lassen.

00:48:13: Denn wir haben oft gelernt gefühle müssen erklärt werden, gefühlen müssen gerechtfertigt werden, Gefähle müssen kontrolliert werden, Gefühlen müssen schnell wieder weg.

00:48:25: Aber was wäre denn, wenn ein Gefühl einfach mal erst da sein darf?

00:48:30: Nicht als Drama.

00:48:32: Nicht als Vorwurf nicht als Manipulation sondern einfach als Wahrheit deines Körpers?

00:48:41: Ein Gefühl zu benennen kann bereits regulierend wirken und nicht weil es sofort verschwindet sondern weil dein Gehirn und deinen Nährungssystem eine Einordnung bekommen.

00:48:56: Du gehst aus dem diffuseninnerten Alarm in eine bewusste Wahrnehmung.

00:49:02: Und stattdass du dir sagst, mit mir stimmt etwas nicht, sagst du ich bin gerade traurig Ich bin gerade wütend!

00:49:08: Ich bin grade unsicher und ich bin grad überfordert.

00:49:13: Und alleine dieser Schritt kann deinem Körper signalisieren.

00:49:17: Ich werde gesehen, ich werde nicht weggedrückt.

00:49:21: Ich muss nicht doch lauter werden um endlich gehört zu werden.

00:49:26: Ja...und Nehmen wir mal an, du bist im Gespräch ein Beispiel und du merkst dass du unsicher wirst.

00:49:33: Und dein altes Muster wäre vielleicht Lächeln überspringen Überspielen Funktionierenden Witzerzellen Schnell etwas Kluge sagen Aber der Neues ich sagt Ich merke gerade das ich unsicher werde!

00:49:47: Ich brauche kurzen Moment für mich.

00:49:51: Das ist kraftvoll weil Du Dich nicht verlässt.

00:49:55: Oder du bist traurig und sagst nicht ach is schon okay sondern Das hat mich gerade Traure gemacht.

00:50:01: Punkt, mehr nicht!

00:50:05: Und du musst nicht sofort wissen warum?

00:50:07: Du musst auch nicht sofort eine Lösung haben und du musst dich nicht sofort wieder regulieren.

00:50:17: Manchmal ist der erste Schritt gerade zu dir selbst einfach der Satz das Gefühl ist gerade da.

00:50:24: Wenn du magst – so mache ich das zwischendurch im Alltag auch – wenn ich merke, dass kommt ein Gefühl hoch, lege ich eine Hand auf mein Herz, eine hand auf meinen Bauch.

00:50:34: Manchmal mache ich das auch, wenn ich vielleicht gerade am Auto fahren bin oder unterwegs.

00:50:38: Bin ohne Hand auf Herz und ohne Handaufbau und sag mir Wenn ein Gefühl kommt hochkommt nehmen wir an eine Angst.

00:50:45: dann sage Ich sehe dich angst und du darfst sein angst Und ich muss dich gar nicht weg machen und ich bleib bei mir.

00:50:56: komm mit angst.

00:50:57: Wir schaffen das.

00:51:00: Kommt mit angest.

00:51:02: schön dass Du da bist.

00:51:04: Schön dass ich dich sehe.

00:51:05: herzlich willkommen liebe angst Denn genau das ist das Gegenteil von Selbstablenung.

00:51:13: Du sagst dir dadurch nicht, ich bin nur okay wenn ich ruhig angepasst stark und unkompliziert bin Sondern du sagst Dir Ich Bin auch Okay Wenn Ich fühle!

00:51:22: Ich Bin Auch Ok Wenn Ich Grenzen habe!

00:51:25: Ich BIN AUCH OK Wenn Ich Zeit brauche Und Ich Bin AUCH ok Wenn Ich sichtbarer werde.

00:51:34: Ja also Schau Dir an Wie Du Dich Im Alltag verhältst Mach die Übungen und habe auch ein bisschen mehr Selbstmitgefühl für dich.

00:51:45: Das ist wissenschaftlich erwiesen ganz wichtiger Aspekt, und selbst mit Gefühl bedeutet nicht Selbstmitleid!

00:51:53: Es bedeutet nicht alles schönreden, keine Verantwortung zu übernehmen die rosa-rote Brille aufzusetzen und sagen Die Welt ist so toll!

00:52:01: Nein, selbst mit Gefühl bedeutet dass du dir in schwierigen Momenten, in schwieriger Zeiten nicht noch zusätzlich wehtust.

00:52:13: Und die Psychologin Kristinev beschreibt selbst mit Gefühl unter anderem, be drei Elementen ja Freundlichkeit dir selbst gegenüber statt hartes Selbstkritik.

00:52:25: das Wissen dass Mensch sein Nicht bedeutet perfekt zu sein und Achtsamkeit also wahrzunehmen was gerade da ist ohne sich komplett damit zu identifizieren.

00:52:36: Ja auch das ist wichtig.

00:52:39: Da hast du dir einfach erstmal anschaut, was ist genau?

00:52:42: Was is da?

00:52:46: Und genau das brauchen wir wenn wir aufhören möchten uns klein zu machen.

00:52:52: Denn wenn du merkst oh ich entschuldige mich schon wieder!

00:52:55: Oh ich rechtfertige mich gerade schon

00:52:56: wieder!!

00:52:57: Oh ich drücke meine Gefühle gerade schon wider weg.. Dann iß der nächste Schritt nicht!

00:53:02: Schon wieder mache ich alles falsch sondern ah da isses alte Schutzmister.

00:53:07: Ah jetzt sehe ich das Ich darf neu wählen.

00:53:10: Und das ist auch wichtig, dass dir das klar wird!

00:53:13: Es wird nicht jeden Tag einfach funktionieren.

00:53:16: Jeder Tag ist ein Übungstag.

00:53:17: Du darfst es an jeden Tag üben und mit der Zeit wird es besser und besser und bessern.

00:53:23: Manchmal wirst du in ein altes Muster zurückfallen.

00:53:26: Manchmal funktioniert er sofort.

00:53:28: Jeder tag ist einfach ein Übungstag.

00:53:30: Das ist easy.

00:53:32: Ja?

00:53:33: Und du darfst freundlich mit dir bleiben.

00:53:38: Genau Deshalb ist die Selbstannahme eben nicht nur ein schönes, spirituelles Konzept.

00:53:45: Sie ist auch Nervensystemarbeit.

00:53:48: Ja sie ist psychologische Reifung, sie ist emotionale Regulation und sie ist gelebte innere Sicherheit.

00:54:00: Also es ist so wichtig dass sie das klar wird!

00:54:04: Wir haben uns ja heute wirklich schon einiges angeschaut.

00:54:07: wir haben uns Fünf subtilen Formen von Selbstablehnung angeschaut.

00:54:11: Wir haben uns angeschauen, was Selbstablehnung überhaupt ist?

00:54:16: Wir haben die Übungen für den Alltag integriert und ich habe dir gesagt bleib auf jeden Fall noch bis zum Ende dran!

00:54:24: Denn es gibt noch ein kleines Gutti denn... Ich möchte für sieben Tage lang eine No Sorry Week mit dir machen.

00:54:36: Wenn du Lust hast, schreib mir das gerne in den Kommentaren auch.

00:54:41: Sei mit dabei und ich möchte, dass du dir sieben Tage lang anschaust wie verhältst du dich erst mal?

00:54:51: Und dass du die wie oft entschuldigst.

00:54:54: Wie selbstkritisch bist du mit dir!

00:54:57: Schreibt mir das gern in den kommentaren.

00:55:00: Die No Sorry Week klingt vielleicht erstmal leicht aber es ist gar nicht Denn sieben Tage lang kein Sorry für Bedürfnisse, Wünschen oder Grenzen ist harte Arbeit.

00:55:14: Nicht weil du dich nie wieder entschuldigen darfst sondern weil ich möchte dass du bewusst spürst wann entschulige ich mich wirklich für ein Verhalten und wenn entschulege ich mich dafür das ich existiere.

00:55:28: beobachte sieben taglang deine Sprache Und jedes Mal, wenn du automatisch sagen möchtest, sorry dass ich frage.

00:55:35: Sorry das ich heute nicht kann!

00:55:37: Sorry dass ich störe!

00:55:38: Sorry, dass ich das brauche!

00:55:40: Sorry daß ich noch mal schreibe!

00:55:42: Sorry dass ich Zeit brauche.

00:55:44: Hältst Du kurz inne?

00:55:45: Ja?

00:55:46: Kannst Dir das auch gerne notieren?

00:55:48: Lasst mich da gerne in den Kommentaren auch teilhaben.

00:55:51: Es wird spannend Aber halt wir ertappen uns alle.

00:55:55: Ich genauso wie Du Dich wahrscheinlich Und wenn du dich ertappt hast, atmest du erst einmal auf ein und langsam aus.

00:56:05: Und erst dann und dann ersetzt du das Sorry durch einen Satz der dich nicht klein macht wie zum Beispiel Danke dass du wartest, danke für deinen Verständnis, danke dass du dir die Zeit nimmst.

00:56:19: Ich melde mich sobald ich Klarheit habe.

00:56:22: Heute passt es für mich nicht!

00:56:24: Ich brauche dafür noch einen Moment.

00:56:26: Mir ist wichtig, das ehrlich zu sagen.

00:56:29: Ich wünsche mir – ich brauche!

00:56:31: Ich kann, ich kann nicht und ich bin mir sicher du wirst in diesen sieben Tagen merken wie häufig wir uns im Alltag entschuldigen.

00:56:43: Mach daraus bitte nur keinen neuen Selbstoptimierungsdruck.

00:56:47: Ja es gibt nicht darum perfekt zu sprechen.

00:56:50: Es geht nicht darum nie wieder ein alte Muster zu verfallen.

00:56:54: Es geht darum liebevoll wach zu werden.

00:56:58: Und wenn du magst, folge mir auch gerne bei Social Media, bei Instagram und bei Pinterest.

00:57:04: Wird es zu dieser No Sorry Week noch mal die Übungen täglich geben?

00:57:12: Wenn du merkst dass du aus einer alten Gewohnheit wieder sorry sagst, dann schau dir das an!

00:57:22: Lächel vielleicht auch ein bisschen innerlich in dich hinein und sag dir innerlich, ah spannend!

00:57:27: Da habe ich mich gerade wieder klein gemacht.

00:57:29: Ja?

00:57:29: Und vielleicht korrigierst du dich dann sogar liebevoll und sagst dir Danke, liebes Bewusstsein dass du mir das gezeigt hast und sagte ja auch gerne mal danke für deinen Verständnis zu dir selbst.

00:57:46: Das ist so wunderschön.

00:57:47: Es ist ein wunderschöner Moment und genau dort entsteht echte Veränderung.

00:57:53: nicht den Perfekt sein sondern im Bewusstwerden.

00:57:58: Und vielleicht darfst du dir für die No-Sorry-Week einen Satz mitnehmen, meine Bedürfnisse sind keine Zumotung oder ich darf klar sein ohne hart zu sein oder Ich darf sichtbar sein ohne mich recht zu fertigen.

00:58:16: und zum Abschluss möchte ich Dir noch eine ganz wichtige Frage mitgeben und Vielleicht magst Du sie dir nach dieser Folge in Dein Channel schreiben oder einfach Ein Moment mit dieser Frage da sitzen und die Frage lautet, was würdest du sagen wenn du dich nicht entschuldigen müsstest?

00:58:37: Denk da mal rüber nach.

00:58:39: Das ist eine ganz spannende Frage!

00:58:41: Was würdest Du aussprechen?

00:58:44: Welche Grenzen Würdest Du setzen?

00:58:47: Welchen Wunsch Würdest Dich benennen?

00:58:51: Welcher Wahrheit Würdest du vielleicht auch nicht länger wegdrücken?

00:58:57: So denk da mal drüber nach.

00:58:58: ja lass mich gerne in den Kommentaren teilhaben Schreibt mir da gerne dazu.

00:59:04: Mach gerne die No-Sorry-Weekbeet, ja?

00:59:10: Und vielleicht nimmst du aus dieser Folge nicht nur emotional sondern auch körperlich etwas mit Denn klein machen war vielleicht einmal ein Schutz Aber heute darf dein Körper lernen dass du sicherer wirst wenn du bei dir bleibst Nicht wenn du dich verlässt.

00:59:26: Du darfst sichtbar sein ohne dich zurechtfertigen.

00:59:29: Du darf fühlen ohne dich falsch zu machen.

00:59:33: Du darfst Bedürfnisse haben, ohne dich dafür zu entschuldigen.

00:59:37: Und genau das ist nicht nur in der Arbeit!

00:59:40: Das ist Nervensystemarbeit es ist Selbstannahm Es ist ein liebesvolles zurückkommen zu dir und wenn dich die Folge berührt hat teilt sie auch gerne mit Menschen Die manchmal vergessen wie viel Raum Sie sind oder wie stark sie leuchten.

00:59:57: Ja und mach gerne bei der No Sorry Weg mit teils gerne die No Sorry Week unter den Hashtag no sorry week.

01:00:07: Schau auf Instagram auf Pinterest vorbei, macht die Übungen gerne mit, teils sie mir in den Kommentaren!

01:00:12: Ich würde mich so sehr freuen wenn ihr mich an euren Erkenntnissen teillassen habt.

01:00:19: und ja wenn du noch tiefer in die Selbstverbindung oder das Nervensystem in deine innere Wahrheit eintauchen möchtest, wenn Probleme körperlich emotional bei dir auftauchen Dann schau gerne auf meiner Website vorbei.

01:00:33: Dort findest du alles nochmal zu meinen Angeboten und und Presswork, Tapping Ernährung, holistisches Coaching!

01:00:42: Und ich danke dir von Herzen dass du heute mit dabei warst das du hierher warst, dass du mir deine Zeit dein Traum geschenkt hast.

01:00:50: bis zur nächsten Folge.

01:00:51: Smile in Breeze Deine Natalie.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.